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  • Einführung
  • Die Idee in einem Satz
  • Die 5 BPM-Lifecycle-Phasen
  • Phase 1: Design (Prozess-Modellierung)
  • Phase 2: Konfiguration (Implementation)
  • Phase 3: Ausführung (Operation)
  • Phase 4: Monitoring (Überwachung)
  • Phase 5: Optimierung (Verbesserung)
  • Beliebte Varianten des Lifecycles
  • PPI, Process Performance Indicators
  • Klausur-Faustregeln
  • Häufige Stolpersteine
ThemenBusiness AnalyticsBPM-Lifecycle, die 5 Phasen
Business Analytics·4Lerneinheiten·20min·Stand17.07.2026

BPM-Lifecycle, die 5 Phasen.

Geschäftsprozess-Management ist nicht "einmal modellieren, fertig". Es ist ein kontinuierlicher Kreislauf, Klausurpflicht in 9/11 WInf-Programmen.

BPM-Lifecycle: Zyklische Methodik zur kontinuierlichen Verbesserung von Geschäftsprozessen, typisch 5 Phasen, die immer wieder durchlaufen werden.

       ┌─────────────────┐
       │ 1. Design       │
       │   (Modellieren) │
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       │ 2. Konfiguration│
       │   (Implementieren)│
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       │ 3. Ausführung   │
       │   (Operation)   │
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       │ 4. Monitoring   │
       │   (Überwachung) │
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       │ 5. Optimierung  │
       │   (Verbesserung)│
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                │
                └──────→ Zurück zu Phase 1

Was passiert?

  • Prozess wird identifiziert + dokumentiert
  • Stakeholder analysieren Anforderungen
  • Modellierung in BPMN / EPK
  • Validierung mit Fachabteilungen

Werkzeuge: Camunda Modeler, Signavio, BizAgi, ARIS Express

Output: Prozess-Modell (BPMN-Diagramm)

Klausur-Frage: "Was wird in der Design-Phase erstellt?" → Prozess-Modell + Anforderungs-Dokument.

Was passiert?

  • Prozess-Modell wird in eine Process-Engine geladen
  • System-Integration (mit ERP, CRM, etc.)
  • User-Tasks bekommen Formulare
  • Service-Tasks werden mit Code/APIs verknüpft
  • Berechtigungen konfiguriert

Werkzeuge: Camunda BPM, Activiti, jBPM, IBM Process Server

Output: Lauffähiger Prozess in der Process-Engine

Klausur-Klassiker: "Welche Phase macht den Prozess ausführbar?" → Konfiguration.

Was passiert?

  • Process-Engine instanziiert Prozesse (z.B. pro Bestellung eine Instanz)
  • User erledigen ihre Tasks (über Worklist)
  • System-Tasks werden automatisch ausgeführt
  • Daten fließen durch den Prozess

Werkzeuge: Process-Engine + Worklist-UI für Endnutzer

Output: Abgeschlossene Prozess-Instanzen, Daten in Audit-Trail

Was passiert?

  • Aktive Prozesse werden überwacht
  • KPIs gemessen: Durchlaufzeit, Auslastung, Fehlerrate
  • Process-Mining: Realer Prozess-Pfad analysieren
  • Bottlenecks identifizieren

Werkzeuge: Process-Mining-Tools (Celonis, Disco), Dashboards (Tableau, Power BI)

Output: KPI-Reports, Heatmaps der Engpässe

Klausur-Klassiker: Welche KPIs? PPI (Process Performance Indicators): Durchlaufzeit, Auslastung, Bearbeitungszeit, Wartezeit, Fehlerrate, Kosten pro Instanz.

Was passiert?

  • Verbesserungsvorschläge basierend auf Monitoring-Daten
  • A/B-Tests neuer Prozess-Varianten
  • Re-Modellierung im Design (zurück zu Phase 1!)

Werkzeuge: Workshops mit Stakeholdern + Modellierungs-Tools

Output: Neue Prozess-Version → Zyklus startet wieder

Dumas et al. 2018 (Standard-Lehrbuch)

PhaseInhalt
1. Process IdentificationWelche Prozesse gibt's überhaupt?
2. Process DiscoveryWie laufen sie ist? (As-Is)
3. Process AnalysisSchwachstellen finden
4. Process RedesignNeue Soll-Variante
5. Process ImplementationUmsetzen (Mensch + IT)
6. Process MonitoringKPIs überwachen

→ 6-Phasen-Modell, oft in moderner Literatur.

CMMI (Capability Maturity Model)

Bewertet die Reife von BPM-Prozessen:

LevelBedeutung
1, InitialAd-hoc, chaotisch
2, ManagedWiederholbar, projekt-basiert
3, DefinedStandardisiert, dokumentiert
4, Quantitatively ManagedKPI-gesteuert
5, OptimizingKontinuierliche Verbesserung

Wichtige Kennzahlen pro Prozess:

KPIBedeutung
DurchlaufzeitVon Start bis Ende einer Instanz
BearbeitungszeitReine Aktivitäts-Zeit (ohne Wartezeit)
WartezeitLiegezeit zwischen Aktivitäten
AuslastungWie viele Tasks läuft parallel
Fehlerrate% Instanzen mit Fehlern
Kosten pro Instanz$$$ pro durchlaufenem Prozess
DurchsatzAnzahl Instanzen pro Zeit

Durchlaufzeit = Bearbeitungszeit + Wartezeit (wichtige Formel!)

1. 5 BPM-Phasen: Design → Konfiguration → Ausführung → Monitoring → Optimierung.

2. Lifecycle ist ZYKLISCH, nicht linear. Optimierung → zurück zu Design.

3. Process-Mining (Celonis) ist Werkzeug der Monitoring-Phase.

4. PPI: Durchlaufzeit, Auslastung, Fehlerrate, Kosten.

5. Durchlaufzeit = Bearbeitungszeit + Wartezeit.

6. Dumas et al. (2018): 6-Phasen-Variante (Identification → Discovery → Analysis → Redesign → Implementation → Monitoring).

1. Lifecycle als linearen Prozess sehen. Falsch, er ist ZYKLISCH. Nach Optimierung kommt wieder Design. BPM ist kontinuierliche Verbesserung.

2. Design + Konfiguration verwechseln. Design = Modellieren. Konfiguration = in Process-Engine ausführbar machen. Unterschied: 1 ist konzeptionell, 2 ist technisch.

3. Monitoring = einmaliger Audit. Falsch. Monitoring ist KONTINUIERLICH während der Ausführungs-Phase.

4. Process-Mining = Modellieren. Falsch. Process-Mining REKONSTRUIERT den Ist-Prozess aus echten Daten (Logs). Modellieren = man entwirft den Soll-Prozess.

5. KPIs mit Effizienz-Maße verwechseln. PPI ist eine Untermenge der KPIs, speziell für Prozesse. Andere KPIs (Umsatz, Marktanteil) gehören NICHT direkt in BPM-Monitoring.

6. CMMI als Lifecycle sehen. Falsch. CMMI bewertet die REIFE der gesamten BPM-Praxis im Unternehmen, KEIN Lifecycle eines einzelnen Prozesses.

Klick auf die 5 Phasen, um Werkzeuge, Outputs und typische Aktivitäten zu sehen.

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Klausur-Tipp: Bei "Beschreiben Sie den BPM-Lifecycle" IMMER ALLE 5 Phasen nennen + sie als ZYKLISCH (Optimierung→Design) darstellen. Plus 1 Werkzeug pro Phase (Camunda Modeler, Camunda BPM, Celonis). Das zeigt vollständiges Verständnis.

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Inhalt dieser Übersicht

  1. Erklärung(Erklärung)
  2. Interaktiv verstehen(Visualisierung / Interaktiv)
  3. Praxis-Übung(Quiz / Klausurfragen)
  4. Klausur-Quiz(Quiz / Klausurfragen)
Teil 1·Erklärung

Erklärung

Geschäftsprozess-Management ist nicht "einmal modellieren, fertig". Es ist ein kontinuierlicher Kreislauf, Klausurpflicht in 9/11 WInf-Programmen.

Die Idee in einem Satz

BPM-Lifecycle: Zyklische Methodik zur kontinuierlichen Verbesserung von Geschäftsprozessen, typisch 5 Phasen, die immer wieder durchlaufen werden.

Die 5 BPM-Lifecycle-Phasen

       ┌─────────────────┐
       │ 1. Design       │
       │   (Modellieren) │
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       │ 2. Konfiguration│
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       │ 3. Ausführung   │
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       │ 4. Monitoring   │
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       │ 5. Optimierung  │
       │   (Verbesserung)│
       └────────┬────────┘
                │
                └──────→ Zurück zu Phase 1

Phase 1: Design (Prozess-Modellierung)

Was passiert?

  • Prozess wird identifiziert + dokumentiert
  • Stakeholder analysieren Anforderungen
  • Modellierung in BPMN / EPK
  • Validierung mit Fachabteilungen

Werkzeuge: Camunda Modeler, Signavio, BizAgi, ARIS Express

Output: Prozess-Modell (BPMN-Diagramm)

Klausur-Frage: "Was wird in der Design-Phase erstellt?" → Prozess-Modell + Anforderungs-Dokument.

Phase 2: Konfiguration (Implementation)

Was passiert?

  • Prozess-Modell wird in eine Process-Engine geladen
  • System-Integration (mit ERP, CRM, etc.)
  • User-Tasks bekommen Formulare
  • Service-Tasks werden mit Code/APIs verknüpft
  • Berechtigungen konfiguriert

Werkzeuge: Camunda BPM, Activiti, jBPM, IBM Process Server

Output: Lauffähiger Prozess in der Process-Engine

Klausur-Klassiker: "Welche Phase macht den Prozess ausführbar?" → Konfiguration.

Phase 3: Ausführung (Operation)

Was passiert?

  • Process-Engine instanziiert Prozesse (z.B. pro Bestellung eine Instanz)
  • User erledigen ihre Tasks (über Worklist)
  • System-Tasks werden automatisch ausgeführt
  • Daten fließen durch den Prozess

Werkzeuge: Process-Engine + Worklist-UI für Endnutzer

Output: Abgeschlossene Prozess-Instanzen, Daten in Audit-Trail

Phase 4: Monitoring (Überwachung)

Was passiert?

  • Aktive Prozesse werden überwacht
  • KPIs gemessen: Durchlaufzeit, Auslastung, Fehlerrate
  • Process-Mining: Realer Prozess-Pfad analysieren
  • Bottlenecks identifizieren

Werkzeuge: Process-Mining-Tools (Celonis, Disco), Dashboards (Tableau, Power BI)

Output: KPI-Reports, Heatmaps der Engpässe

Klausur-Klassiker: Welche KPIs? PPI (Process Performance Indicators): Durchlaufzeit, Auslastung, Bearbeitungszeit, Wartezeit, Fehlerrate, Kosten pro Instanz.

Phase 5: Optimierung (Verbesserung)

Was passiert?

  • Verbesserungsvorschläge basierend auf Monitoring-Daten
  • A/B-Tests neuer Prozess-Varianten
  • Re-Modellierung im Design (zurück zu Phase 1!)

Werkzeuge: Workshops mit Stakeholdern + Modellierungs-Tools

Output: Neue Prozess-Version → Zyklus startet wieder

Beliebte Varianten des Lifecycles

Dumas et al. 2018 (Standard-Lehrbuch)
PhaseInhalt
1. Process IdentificationWelche Prozesse gibt's überhaupt?
2. Process DiscoveryWie laufen sie ist? (As-Is)
3. Process AnalysisSchwachstellen finden
4. Process RedesignNeue Soll-Variante
5. Process ImplementationUmsetzen (Mensch + IT)
6. Process MonitoringKPIs überwachen

→ 6-Phasen-Modell, oft in moderner Literatur.

CMMI (Capability Maturity Model)

Bewertet die Reife von BPM-Prozessen:

LevelBedeutung
1, InitialAd-hoc, chaotisch
2, ManagedWiederholbar, projekt-basiert
3, DefinedStandardisiert, dokumentiert
4, Quantitatively ManagedKPI-gesteuert
5, OptimizingKontinuierliche Verbesserung

PPI, Process Performance Indicators

Wichtige Kennzahlen pro Prozess:

KPIBedeutung
DurchlaufzeitVon Start bis Ende einer Instanz
BearbeitungszeitReine Aktivitäts-Zeit (ohne Wartezeit)
WartezeitLiegezeit zwischen Aktivitäten
AuslastungWie viele Tasks läuft parallel
Fehlerrate% Instanzen mit Fehlern
Kosten pro Instanz$$$ pro durchlaufenem Prozess
DurchsatzAnzahl Instanzen pro Zeit

Durchlaufzeit = Bearbeitungszeit + Wartezeit (wichtige Formel!)

Klausur-Faustregeln

1. 5 BPM-Phasen: Design → Konfiguration → Ausführung → Monitoring → Optimierung.

2. Lifecycle ist ZYKLISCH, nicht linear. Optimierung → zurück zu Design.

3. Process-Mining (Celonis) ist Werkzeug der Monitoring-Phase.

4. PPI: Durchlaufzeit, Auslastung, Fehlerrate, Kosten.

5. Durchlaufzeit = Bearbeitungszeit + Wartezeit.

6. Dumas et al. (2018): 6-Phasen-Variante (Identification → Discovery → Analysis → Redesign → Implementation → Monitoring).

Häufige Stolpersteine

1. Lifecycle als linearen Prozess sehen. Falsch, er ist ZYKLISCH. Nach Optimierung kommt wieder Design. BPM ist kontinuierliche Verbesserung.

2. Design + Konfiguration verwechseln. Design = Modellieren. Konfiguration = in Process-Engine ausführbar machen. Unterschied: 1 ist konzeptionell, 2 ist technisch.

3. Monitoring = einmaliger Audit. Falsch. Monitoring ist KONTINUIERLICH während der Ausführungs-Phase.

4. Process-Mining = Modellieren. Falsch. Process-Mining REKONSTRUIERT den Ist-Prozess aus echten Daten (Logs). Modellieren = man entwirft den Soll-Prozess.

5. KPIs mit Effizienz-Maße verwechseln. PPI ist eine Untermenge der KPIs, speziell für Prozesse. Andere KPIs (Umsatz, Marktanteil) gehören NICHT direkt in BPM-Monitoring.

6. CMMI als Lifecycle sehen. Falsch. CMMI bewertet die REIFE der gesamten BPM-Praxis im Unternehmen, KEIN Lifecycle eines einzelnen Prozesses.

Teil 2·Visualisierung / Interaktiv

Interaktiv verstehen

BPM-Lifecycle als Kreislauf

Klick auf die 5 Phasen, um Werkzeuge, Outputs und typische Aktivitäten zu sehen.

Interaktive Visualisierung

Interaktive Komponente: probiere sie im Topic-Player oben aus.

Klausur-Tipp: Bei "Beschreiben Sie den BPM-Lifecycle" IMMER ALLE 5 Phasen nennen + sie als ZYKLISCH (Optimierung→Design) darstellen. Plus 1 Werkzeug pro Phase (Camunda Modeler, Camunda BPM, Celonis). Das zeigt vollständiges Verständnis.

Teil 3·Quiz / Klausurfragen

Praxis-Übung

BPM-Lifecycle, Praxis-Übung

6 Aufgaben zu Phasen, Werkzeugen und KPIs.

Klausurfragen mit Lösungen (6)

F1.Welche sind die 5 typischen Phasen des BPM-Lifecycles?

Antwort: Design, Konfiguration, Ausführung, Monitoring, Optimierung

Erklärung: Klassischer BPM-Lifecycle: 1) Design (Modellieren), 2) Konfiguration (Implementation), 3) Ausführung (Operation), 4) Monitoring (Überwachung), 5) Optimierung (Verbesserung). PDCA ist Qualitätsmanagement-Zyklus (Deming), nicht BPM-spezifisch.

F2.Was passiert in der MONITORING-Phase des BPM-Lifecycles?

Antwort: KPIs werden gemessen, Bottlenecks erkannt

Erklärung: Monitoring = KPIs messen (Durchlaufzeit, Auslastung, Fehlerrate, Kosten), Process-Mining (Celonis) für Ist-Analyse, Bottlenecks identifizieren. Modellieren ist Design (Phase 1). Implementieren ist Konfiguration (Phase 2). Verbessern ist Optimierung (Phase 5).

F3.Ordne die BPM-Phasen ihren typischen Werkzeugen zu.

Zuordnungen:

  • Design → Camunda Modeler, Signavio (Modellierung)
  • Konfiguration → Camunda BPM, Activiti (Process-Engine)
  • Ausführung → Process-Engine + Worklist-UI
  • Monitoring → Celonis, Disco (Process-Mining)

Erklärung: Typische BPM-Werkzeuge: Design = Modeler (Camunda/Signavio). Konfiguration+Ausführung = Process-Engine (Camunda BPM, Activiti, jBPM). Monitoring = Process-Mining-Tools (Celonis, Disco, ARIS Process Mining). Plus Dashboards (Power BI, Tableau) für KPI-Visualisierung.

Typ: Zuordnung

F4.Was ist PPI im BPM-Kontext?

Antwort: Process Performance Indicator (Kennzahl für Prozesse)

Erklärung: PPI = Process Performance Indicator. Typische PPIs: Durchlaufzeit (cycle time), Bearbeitungszeit (processing time), Wartezeit (waiting time), Auslastung (utilization), Fehlerrate (error rate), Kosten pro Instanz, Durchsatz (throughput). Wichtigste Formel: Durchlaufzeit = Bearbeitungszeit + Wartezeit.

F5.Der BPM-Lifecycle ist linear, nach der Optimierung ist der Prozess fertig.

Antwort: Falsch

Erklärung: FALSCH. BPM-Lifecycle ist ZYKLISCH/iterativ. Nach Optimierung kommt wieder Design (neues Soll-Modell). BPM = kontinuierliche Verbesserung (Kaizen-Prinzip). Wer 'fertig' antwortet, hat das Kern-Konzept nicht verstanden. Klausur-Klassiker-Fehler.

Typ: Wahr/Falsch

F6.Welche Formel ist KORREKT?

Antwort: Durchlaufzeit = Bearbeitungszeit + Wartezeit

Erklärung: Durchlaufzeit (cycle time) = Bearbeitungszeit (processing time, reine Aktivitäts-Zeit) + Wartezeit (waiting time, Liegezeit zwischen Aktivitäten). Klassiker. Beispiel: Bestellung dauert 2 Tage total, 4 Stunden tatsächliche Arbeit + Rest Wartezeit. Optimierungs-Hebel: Wartezeit reduzieren (oft 80%+ der Durchlaufzeit).

Teil 4·Quiz / Klausurfragen

Klausur-Quiz

BPM-Lifecycle, Klausur-Quiz

6 typische Klausurfragen.

Klausurfragen mit Lösungen (6)

F1.Welcher der folgenden ist KEINE typische BPM-Lifecycle-Phase?

Antwort: Marketing

Erklärung: Marketing ist KEINE BPM-Phase. Die 5 klassischen Phasen sind: Design, Konfiguration, Ausführung, Monitoring, Optimierung. Marketing ist ein Funktionsbereich des Unternehmens, kein BPM-Lifecycle-Schritt. Dumas-Variante hat 6 Phasen: Identification, Discovery, Analysis, Redesign, Implementation, Monitoring, auch ohne Marketing.

F2.Welches Werkzeug ist typisch für PROCESS-MINING in der Monitoring-Phase?

Antwort: Celonis

Erklärung: Celonis ist der Marktführer für Process-Mining (gegründet in München, Unicorn-Status 2018). Andere: Disco (Fluxicon), ARIS Process Mining (Software AG), PAFnow. Process-Mining analysiert reale Daten aus Event-Logs und rekonstruiert den Ist-Prozess, extrem wertvoll für Monitoring-Phase.

F3.Der BPM-Lifecycle hat klassisch {{1}} Phasen. Nach der Optimierung beginnt der Zyklus von vorn mit der {{2}}-Phase. {{3}} (Marktführer Celonis) analysiert Event-Logs zur Ist-Analyse.

Lösungen pro Lücke:

  • {{1}}: 5 / fünf
  • {{2}}: Design / Modellierung
  • {{3}}: Process-Mining / Process Mining

Erklärung: 5 Phasen (Design→Konfig→Ausführung→Monitoring→Optimierung). Zyklisch. Process-Mining = automatische Ist-Prozess-Analyse aus Event-Logs (Celonis als Marktführer). Diese 3 Fakten sind Pflicht.

Typ: Lückentext

F4.Bringe die 5 BPM-Lifecycle-Phasen in die richtige Reihenfolge.

Richtige Reihenfolge:

  1. Design (Modellierung)
  2. Konfiguration (Implementation)
  3. Ausführung (Operation)
  4. Monitoring (Überwachung)
  5. Optimierung (Verbesserung)

Erklärung: Standard-BPM-Lifecycle: 1) Design (Modell), 2) Konfiguration (in Engine laden), 3) Ausführung (Prozess läuft), 4) Monitoring (KPIs messen), 5) Optimierung (verbessern). Dann zurück zu 1. Zyklisch! Wichtig: Konfiguration vor Ausführung, weil Engine erst eingerichtet werden muss.

Typ: Reihenfolge

F5.Was ist der UNTERSCHIED zwischen Design und Konfiguration?

Antwort: Design = konzeptionelles Modell. Konfiguration = ausführbar in Process-Engine machen

Erklärung: Design ist KONZEPTIONELL: Stakeholder modellieren den Soll-Prozess in BPMN/EPK. Konfiguration ist TECHNISCH: Modell wird in Process-Engine geladen, Formulare gebaut, APIs verknüpft, Berechtigungen gesetzt. Erst NACH Konfiguration kann der Prozess wirklich AUSGEFÜHRT werden.

F6.Dumas et al. (2018) erweitern den klassischen 5-Phasen-Lifecycle auf 6 Phasen, sie spalten Design in Process Identification + Discovery + Analysis + Redesign auf.

Antwort: Wahr

Erklärung: RICHTIG. Dumas/La Rosa/Mendling/Reijers (Fundamentals of Business Process Management 2018): 1) Process Identification (welche Prozesse?), 2) Process Discovery (Ist-Modell), 3) Process Analysis (Schwachstellen), 4) Process Redesign (Soll-Modell), 5) Process Implementation (technisch umsetzen), 6) Process Monitoring + Controlling. Mehr Granularität in der Discovery+Analysis-Phase als der klassische 5-Phasen-Lifecycle.

Typ: Wahr/Falsch

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