Buchungssätze, Bilanz, GuV, KLR, Investition. Externes und internes Rechnungswesen.
Aus Geschäftsvorfall zum Buchungssatz: Aktiv-/Passivtausch, 4 Kontenarten, einfache + zusammengesetzte Sätze. Mit Beispielen und Klausur-Quiz.
Aktiva (Anlage-/Umlaufvermögen) links, Passiva (Eigen-/Fremdkapital) rechts: Bilanz-Tabelle, HGB §266, Eigenkapitalquote, goldene Bilanzregel.
GuV-Staffel nach § 275 HGB: Umsatzerlöse minus Aufwendungen, EBIT, Jahresüberschuss. Mit GKV vs UKV, GuV-Rechner und Klausur-Quiz.
Werteverzehr von Anlagevermögen über die Nutzungsdauer. Lineare, degressive und leistungsabhängige Abschreibung, plus GWG-Sofortabschreibung.
Vorsteuer und Umsatzsteuer als durchlaufende Posten. Brutto-Netto-Berechnung, Buchungssätze für Eingangs- und Ausgangsrechnungen, Zahllast.
Klassiker zur Abgrenzung: ungewisse Schulden (Rückstellungen) versus klar bestimmte Schulden (Verbindlichkeiten). Plus Eventualverbindlichkeiten.
ARAP & PRAP nach §250 HGB: periodengerechte Erfolgsabgrenzung mit Buchungssätzen, Voraus-Miete- und Versicherungs-Beispiel + Auflösung im Folgejahr.
Die acht GoB als Verfassung der Buchhaltung. Vollständigkeit, Richtigkeit, Klarheit, Unveränderlichkeit, Zeitnähe, Vorsicht, Going Concern, Stetigkeit.
Körperliche Bestandsaufnahme als Voraussetzung für die Bilanz. Verfahren (körperliche, Buch-, Stichproben-, permanente Inventur), Vereinfachungen und Inventurdifferenzen.
Die zwei Welten der Rechnungslegung. Bestandteile, Bewertungs-Unterschiede (Goodwill, F&E, Vorräte, Rückstellungen) und Anwendungsbereiche der beiden Standards.
BEP-Formel = Fixkosten ÷ Stück-Deckungsbeitrag. Gewinnschwelle, Sicherheitsabstand, Sensitivität bei Preis-/Fix-Änderung. Mit Plot + Klausur-Quiz.
Das Drei-Stufen-Modell der KLR: was sind die Kosten (Kostenarten), wo entstehen sie (Kostenstellen), wofür sind sie da (Kostenträger). Mit Betriebsabrechnungsbogen (BAB), Hilfs- und Hauptstellen, innerbetrieblicher Leistungsverrechnung. Pflichtmodul KLR in BWL, WI und WiIng.
Die zwei Grundverfahren der KLR im direkten Vergleich. Selbstkosten/Stück, Bestandsbewertung, Bestandsänderungen, kurzfristige Entscheidungs-Logik (Zusatzauftrag, Engpass) und langfristige Vollkostendeckung. Klausur-Klassiker im KLR-Modul.
Die wichtigste kurzfristige Entscheidungsrechnung der KLR. DB I (Stück-Beitrag), DB II (produkt-direkt-FC), Sortiments-Optimierung, Engpass-Entscheidungen mit DB pro Engpasseinheit. Klausur-Pflicht in BWL/WI/WiIng-KLR-Modulen.
Wie berechnet man Selbstkosten pro Stück? Einstufige + mehrstufige Divisionskalkulation für Massenfertigung, Zuschlagskalkulation mit MGK/FGK/VwGK/VtGK für Auftragsfertigung. Inklusive vollständiges Kalkulationsschema vom MEK zum Listenpreis. Klausur-Pflicht in BWL/WI/WiIng-KLR-Modulen.
Soll-Ist-Vergleich der KLR mit Verbrauchs-, Beschäftigungs- und Gesamtabweichung. Plankosten, Sollkosten und verrechnete Plankosten unterschieden, Vorzeichen-Konvention für günstig/ungünstig. Klausur-Pflicht in BWL/WI/WiIng-KLR-Modulen.
Verteilung von Gemeinkosten über Cost Driver (Anzahl Bestellungen, Rüstvorgänge, Qualitätsprüfungen) statt über Wertgrößen-Zuschläge. Klausur-Schwerpunkt: Quersubventionierung zwischen heterogenen Aufträgen aufdecken. Pflicht in BWL/WI/WiIng KLR-Vertiefung.
Sonderform der Divisionskalkulation für Massenfertigung mit verwandten Produkten (Größenstaffel, Qualitätsstufen). Mechanik in 3 Schritten: RE pro Variante, Σ RE, Kosten pro RE, Stückkosten = Kosten/RE · ÄZ. Pflicht in BWL/WI/WiIng KLR-Vertiefung.
Vor-, Rück- und Differenzkalkulation für den Handel. Vom Listeneinkaufspreis (LEP) über ZEP/BEP/Einstand/Selbstkosten/Barverkaufspreis zum Listenverkaufspreis (LVP). Inklusive 'im Hundert'-Mechanik für Skonto und Rabatt. Pflicht in BWL/WI/WiIng KLR-Modulen mit Handelsschwerpunkt.
Wie HGB-Vorsichtsprinzip in der Bilanz konkret wird: Niederstwertprinzip für Aktiva (Minimum von AK, Buchwert, Marktwert), Höchstwertprinzip für Passiva. Strenges NWP für Umlauf, gemildertes für Anlage. Mit interaktivem 3-Achsen-Visualizer.
Kapitalwert / NPV Schritt für Schritt: Formel, Diskontfaktor, Entscheidungsregel (NPV ≥ 0), Zinssatz-Sensitivität, mit Cashflow-Visualizer + Klausur-Quiz.
Klassifikation der Bilanz-Aktiva: § 247 Abs. 2 HGB 'dauerhaft dem Geschäftsbetrieb dienen' = AV, sonst UV. 3 AV-Positionen (Immateriell/Sachanlagen/Finanzanlagen) + 4 UV-Positionen (Vorräte/Forderungen/Wertpapiere/Liquide). Mit interaktivem Klassifizier-Lab über 12 typische Bilanzposten.
Kostenvergleich, Gewinnvergleich, Rentabilität. Statische Verfahren ohne Diskontierung, Klausur-Standard im Bachelor (Investition & Finanzierung).
Wann sind die kumulierten Cashflows gleich I₀? Statische und dynamische Pay-Back-Period, Interpolation, Schwächen der Methode. Klausur-Klassiker im Risiko-Fokus.
Geldströme über das Geschäftsjahr in drei Bereichen: operativ (laufendes Geschäft), investiv (Anlage-Käufe), finanzierend (Eigenkapital + Kredite). Indirekte Methode vom Jahresüberschuss. Mit Wasserfall-Visualizer der 4 Szenarien (Wachstum/Reife/Krise/Start-up) durchspielt.
Mindest-Renditeforderung für jede Investition. WACC-Formel mit Eigen- + Fremdkapital + Steuer-Schild, Eigenkapitalkosten via CAPM (rf + β·(rm−rf)), Trade-off-Theorie zur optimalen Kapitalstruktur, EVA als Performance-Maß. Mit interaktivem WACC-Slider-Calculator.
Renditeschwelle: r-Wert bei dem NPV = 0. NPV-Profil-Plot, lineare Interpolation, Vergleich zu Hurdle Rate. Verbindung NPV ↔ IRR. Klausur-Pflicht.
Konsolidierung mehrerer rechtlich selbständiger Unternehmen zu einer wirtschaftlichen Einheit. 4 Methoden (AK / Equity / Quote / Voll), 4 Konsolidierungsschritte (Kapital, Schulden, Zwischenergebnis, Aufwand/Ertrag), Goodwill HGB vs. IFRS. Mit Visualizer der Mutter+Tochter zu Konzern zusammenführt.
Revolutionärer Theorem (1958/63): Unter idealen Bedingungen ist Kapitalstruktur irrelevant für den Unternehmenswert. M&M I (ohne Steuern, V_L = V_U), M&M II ($r_E$ steigt linear), M&M mit Steuern (V_L = V_U + tD). Erweiterungen: Trade-off-Theorie + Pecking-Order. Mit interaktivem 3-Kurven-Vergleich.
Konstante periodische Zahlung. Annuitäts-Faktor (ANF), Tilgungsplan, äquivalente jährliche Annuität (EAA) für Investitionsvergleich bei unterschiedlicher Laufzeit.
Zwei GuV-Darstellungs-Methoden nach § 275 HGB: GKV produktionsorientiert (alle Aufwendungen + Bestandsveränderung), UKV absatzorientiert (Herstellkosten der verkauften Stücke). Beide ergeben gleichen Gewinn. Mit Side-by-Side-Calculator zum direkten Vergleich.
Mathematische Theorie des optimalen Wertpapier-Mixes. Diversifikation reduziert unsystematisches Risiko, Korrelation bestimmt den Effekt, Effizienzlinie als Pareto-Optimum, Minimum-Varianz-Portfolio (MVP), systematisch vs. unsystematisch, Capital Market Line. Mit interaktivem Efficient-Frontier-Plot. Nobelpreis 1990.
2x2-Matrix: Innen/Außenfinanzierung × Eigen/Fremdkapital. Selbstfinanzierung, Beteiligungsfinanzierung, Kreditfinanzierung. Mezzanine-Kapital, Leasing, Factoring.
Wenn Cashflows nicht deterministisch sind. Knight-Unterscheidung Risiko vs. Unsicherheit, 6 Methoden zur Risiko-Integration (Risikozuschlag, Erwartungswert/σ, Szenario, Sensitivität, Monte-Carlo, Realoptionen). Mit interaktiver Szenario-Analyse mit Wahrscheinlichkeits-Slidern.
Eigenfertigung vs. Fremdbezug: Indifferenzmenge x* = K_f / (p − k_v), Entscheidungsregel oberhalb/unterhalb, qualitative Faktoren (Know-how, Qualität, Risiko, Skaleneffekte). Mit interaktivem Lab das Kostenkurven kreuzt.
Hebelwirkung von Fremdkapital auf die Eigenkapitalrendite. Leverage-Formel, Verschuldungsgrad, positiver vs. negativer Hebel, Risiko-Seite bei Konjunkturkrisen.
Marktorientierte Kostenrechnung: 'Marktpreis − Zielgewinn = Allowable Costs'. Statt klassisch 'Kosten + Aufschlag' wird Markt vorgegeben, Kosten sind das Ergebnis. Drifting vs. Allowable Costs, Kostenlücke und Senkungsmaßnahmen.
Capital Asset Pricing Model: erwartete Rendite als Funktion von Beta. Security Market Line, systematisches vs. unsystematisches Risiko, Marktrisikoprämie, Alpha. Master-Standard.