/
/
·
·
/
/
·
·
  • Einführung
  • Die Idee in einem Satz
  • Beispiel, Smartphone-Hersteller
  • Die drei Schlüsselbegriffe
  • Wann nutzt man Target Costing?
  • Kostensenkungs-Strategien
  • Visualisierung
  • Klausur-Faustregeln
  • Typische Stolpersteine
ThemenRechnungswesenTarget Costing (Zielkostenrechnung)
Rechnungswesen·4Lerneinheiten·22min·Stand17.07.2026

Target Costing (Zielkostenrechnung).

Klassische Kalkulation: Kosten + Aufschlag = Verkaufspreis. Target Costing dreht das um: Marktpreis − Zielgewinn = maximal erlaubte Kosten. Statt zu fragen "was muss ich verlangen?", fragst du "was darf ich höchstens ausgeben?". Klausur in vielen int-rewe-Modulen, vor allem Strategisches Kostenmanagement.

Vom Markt rückwärts rechnen: Marktpreis ist Vorgabe, Gewinn ist Vorgabe, Kosten sind das Ergebnis.

Formel:

Zielkosten = Marktpreis − Zielgewinn

Wenn deine tatsächlichen Kosten höher sind, hast du eine Kostenlücke und musst sparen, bevor du das Produkt überhaupt baust.

  • Marktpreis: 800 € (was Kunden gerade zahlen)
  • Zielgewinn: 200 € (was die Firma verdienen will)
  • Zielkosten (Allowable Costs): 800 − 200 = 600 €, mehr darf das Smartphone nicht kosten

Vergleiche mit den Standardkosten (Drifting Costs), wenn man es konventionell entwickeln würde:

  • Drifting Costs: 700 € (bei aktueller Technologie)
  • Kostenlücke: 700 − 600 = 100 € pro Stück

Diese 100 € müssen vor Markteinführung weg, über Design-Vereinfachungen, billigere Materialien, neue Prozesse.

BegriffBedeutung
Allowable Costs (Zielkosten)Marktpreis − Zielgewinn, Maximum
Drifting Costs (Standardkosten)Was es kostet, wenn nichts geändert wird
Target Costs (Zielkosten i.e.S.)Realistischer Mittelweg, Verhandlungsergebnis

Differenz Drifting − Target = Kostensenkungs-Bedarf.

Vor allem in der Produktentwicklung, bevor das Produkt da ist. Spätestens Mitte der Konzeptphase, weil dann noch viele Kostenfaktoren beeinflussbar sind.

Pro:

  • Marktorientiert (Markt diktiert Preis)
  • Kostendisziplin von Anfang an
  • Verhindert "wir bauen, hoffen, dass es sich verkauft"

Con:

  • Nur funktioniert wenn Markt-Studien zuverlässig sind
  • Innovations-hemmend (was wenn das Produkt unverkäuflich teuer wäre, aber bahnbrechend?)
  • Manche Kostenarten schwer beeinflussbar

Wenn die Kostenlücke besteht, wo wird gespart?

  1. Design-Vereinfachung (weniger Bauteile, modularer Aufbau)
  2. Wertanalyse (Funktionen vs. Kosten, was bringt dem Kunden was?)
  3. Make-or-Buy neu bewerten (Welle 9.6)
  4. Lieferanten-Verhandlungen (Skaleneffekte, Outsourcing)
  5. Prozess-Optimierung (Lean, weniger Verschwendung)

Stelle Marktpreis und Zielgewinn ein, sieh Kostenlücke + Anteile als Balken:

Lade Visualisierung...
  1. Zielkosten = Marktpreis − Zielgewinn. Auswendig.
  2. Drifting Costs = was es ohne Eingriff kostet. Allowable Costs = was es höchstens kosten darf. Differenz ist die Kostenlücke.
  3. Vor der Entwicklung, nicht danach. Target Costing wirkt in Konzept-/Designphase.
  4. Marktorientiert ≠ marktgetrieben. Der Preis kommt vom Markt, der Wert wird vom Kunden bestimmt, also vor Target Costing Marktforschung.
  5. Wertanalyse ist das Werkzeug für die Kostenlücke.

1. Marktpreis vs. eigene Preis-Idee. Bei Target Costing kommt der Preis NICHT aus interner Kalkulation. Der Markt diktiert.

2. Target Costing als nachträgliche Kostenkontrolle. Falsch, wirkt nur vor Produktentwicklung, danach sind viele Kosten schon eingefroren.

3. Zielgewinn = Wunschgewinn? Nein, Zielgewinn ergibt sich aus strategischer Marge, Konkurrenz und Kapitalrendite-Erwartung.

4. Ignorieren der Lebenszyklus-Kosten. Wartung, Service, Recycling können langfristig wichtiger sein als Herstellkosten. Erweiterte Target-Costing-Ansätze berücksichtigen Total Cost of Ownership.

Stelle Marktpreis, Zielgewinn und tatsächliche Standardkosten (Drifting) ein. Sieh die Kostenlücke als Balken-Diagramm.

Lade Visualisierung...

Klausur-Tipp: Bei Target-Costing-Aufgabe immer 4 Werte ausrechnen: 1) Allowable Costs (Marktpreis − Gewinn), 2) Drifting Costs (interne Kalkulation), 3) Kostenlücke = Drifting − Allowable, 4) Vorschlag für Senkung.

Anmelden, um den Fortschritt zu speichern.

Nächster Schritt

Wenn du fertig bist: jetzt üben.

Aktives Abrufen festigt Wissen schneller als nochmal lesen.

War das hilfreich?

Verwandte Themen

  • Buchungssätze Soll an Haben: Regeln + Beispiele (Rewe)
  • Bilanz: Aktiva und Passiva mit Tabelle + Beispiel (Rewe)
  • Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) einfach erklärt (Rewe)
  • Abschreibungen
  • Umsatzsteuer-Buchungen

Tools

Bald: Karteikarten · Spaced-Repetition · Mind-Map-Export

Fachliche Qualität
Noch nicht klassifiziertNoch nicht geprüft.

Diese Lerneinheit wurde für typische Bachelor-Klausuren konzipiert. So prüfen wir · Fehler entdeckt? Melde ihn uns oder markiere die fragliche Stelle direkt im Text oben.

Klausur-ÜbersichtKomplette Übersicht: alle Tabs als linearer Text zum Lernen
▾

Alle Tabs der Lerneinheit (Erklärung · Visualizer · Praxis-Übung · Klausur-Quiz) als durchgehender Text. Ideal zum Wiederholen vor der Klausur, und für Suchmaschinen wie Google, Bing und KI-Suche (ChatGPT, Perplexity).

Inhalt dieser Übersicht

  1. Erklärung(Erklärung)
  2. Visualizer(Visualisierung / Interaktiv)
  3. Praxis-Übung(Quiz / Klausurfragen)
  4. Klausur-Quiz(Quiz / Klausurfragen)
Teil 1·Erklärung

Erklärung

Klassische Kalkulation: Kosten + Aufschlag = Verkaufspreis. Target Costing dreht das um: Marktpreis − Zielgewinn = maximal erlaubte Kosten. Statt zu fragen "was muss ich verlangen?", fragst du "was darf ich höchstens ausgeben?". Klausur in vielen int-rewe-Modulen, vor allem Strategisches Kostenmanagement.

Die Idee in einem Satz

Vom Markt rückwärts rechnen: Marktpreis ist Vorgabe, Gewinn ist Vorgabe, Kosten sind das Ergebnis.

Formel:

Zielkosten = Marktpreis − Zielgewinn

Wenn deine tatsächlichen Kosten höher sind, hast du eine Kostenlücke und musst sparen, bevor du das Produkt überhaupt baust.

Beispiel, Smartphone-Hersteller

  • Marktpreis: 800 € (was Kunden gerade zahlen)
  • Zielgewinn: 200 € (was die Firma verdienen will)
  • Zielkosten (Allowable Costs): 800 − 200 = 600 €, mehr darf das Smartphone nicht kosten

Vergleiche mit den Standardkosten (Drifting Costs), wenn man es konventionell entwickeln würde:

  • Drifting Costs: 700 € (bei aktueller Technologie)
  • Kostenlücke: 700 − 600 = 100 € pro Stück

Diese 100 € müssen vor Markteinführung weg, über Design-Vereinfachungen, billigere Materialien, neue Prozesse.

Die drei Schlüsselbegriffe

BegriffBedeutung
Allowable Costs (Zielkosten)Marktpreis − Zielgewinn, Maximum
Drifting Costs (Standardkosten)Was es kostet, wenn nichts geändert wird
Target Costs (Zielkosten i.e.S.)Realistischer Mittelweg, Verhandlungsergebnis

Differenz Drifting − Target = Kostensenkungs-Bedarf.

Wann nutzt man Target Costing?

Vor allem in der Produktentwicklung, bevor das Produkt da ist. Spätestens Mitte der Konzeptphase, weil dann noch viele Kostenfaktoren beeinflussbar sind.

Pro:

  • Marktorientiert (Markt diktiert Preis)
  • Kostendisziplin von Anfang an
  • Verhindert "wir bauen, hoffen, dass es sich verkauft"

Con:

  • Nur funktioniert wenn Markt-Studien zuverlässig sind
  • Innovations-hemmend (was wenn das Produkt unverkäuflich teuer wäre, aber bahnbrechend?)
  • Manche Kostenarten schwer beeinflussbar

Kostensenkungs-Strategien

Wenn die Kostenlücke besteht, wo wird gespart?

  1. Design-Vereinfachung (weniger Bauteile, modularer Aufbau)
  2. Wertanalyse (Funktionen vs. Kosten, was bringt dem Kunden was?)
  3. Make-or-Buy neu bewerten (Welle 9.6)
  4. Lieferanten-Verhandlungen (Skaleneffekte, Outsourcing)
  5. Prozess-Optimierung (Lean, weniger Verschwendung)

Visualisierung

Stelle Marktpreis und Zielgewinn ein, sieh Kostenlücke + Anteile als Balken:

Interaktive Visualisierung

Interaktive Komponente: probiere sie im Topic-Player oben aus.

Klausur-Faustregeln

  1. Zielkosten = Marktpreis − Zielgewinn. Auswendig.
  2. Drifting Costs = was es ohne Eingriff kostet. Allowable Costs = was es höchstens kosten darf. Differenz ist die Kostenlücke.
  3. Vor der Entwicklung, nicht danach. Target Costing wirkt in Konzept-/Designphase.
  4. Marktorientiert ≠ marktgetrieben. Der Preis kommt vom Markt, der Wert wird vom Kunden bestimmt, also vor Target Costing Marktforschung.
  5. Wertanalyse ist das Werkzeug für die Kostenlücke.

Typische Stolpersteine

1. Marktpreis vs. eigene Preis-Idee. Bei Target Costing kommt der Preis NICHT aus interner Kalkulation. Der Markt diktiert.

2. Target Costing als nachträgliche Kostenkontrolle. Falsch, wirkt nur vor Produktentwicklung, danach sind viele Kosten schon eingefroren.

3. Zielgewinn = Wunschgewinn? Nein, Zielgewinn ergibt sich aus strategischer Marge, Konkurrenz und Kapitalrendite-Erwartung.

4. Ignorieren der Lebenszyklus-Kosten. Wartung, Service, Recycling können langfristig wichtiger sein als Herstellkosten. Erweiterte Target-Costing-Ansätze berücksichtigen Total Cost of Ownership.

Teil 2·Visualisierung / Interaktiv

Visualizer

Target-Costing Visualizer

Stelle Marktpreis, Zielgewinn und tatsächliche Standardkosten (Drifting) ein. Sieh die Kostenlücke als Balken-Diagramm.

Interaktive Visualisierung

Interaktive Komponente: probiere sie im Topic-Player oben aus.

Klausur-Tipp: Bei Target-Costing-Aufgabe immer 4 Werte ausrechnen: 1) Allowable Costs (Marktpreis − Gewinn), 2) Drifting Costs (interne Kalkulation), 3) Kostenlücke = Drifting − Allowable, 4) Vorschlag für Senkung.

Teil 3·Quiz / Klausurfragen

Praxis-Übung

Target Costing, Praxis-Übung

6 Aufgaben zur Berechnung von Allowable Costs und Kostenlücke.

Klausurfragen mit Lösungen (6)

F1.Marktpreis 800€, Zielgewinn 200€. Allowable Costs?

Antwort: 600 (Toleranz ±1)

Erklärung: Zielkosten = Marktpreis − Zielgewinn = 800 − 200 = 600€. Standard-Formel des Target Costings.

Typ: Zahlen-Eingabe

F2.Welche Rechnung beschreibt Target Costing?

Antwort: Preis − Gewinn = Maximal-Kosten

Erklärung: Target Costing dreht die klassische Kalkulation um: Markt diktiert Preis, Strategie diktiert Gewinn, Kosten sind das Ergebnis (= Maximum, das man ausgeben darf).

F3.Drifting Costs = 700€, Allowable Costs = 600€. Was ist die Kostenlücke?

Antwort: 100€ Senkungs-Bedarf

Erklärung: Kostenlücke = Drifting − Allowable = 700 − 600 = 100€. Diese 100€/Stk müssen gespart werden, bevor das Produkt rentabel ist. Über Design-Vereinfachung, Wertanalyse, Outsourcing etc.

F4.Target Costing wird hauptsächlich NACH der Produktentwicklung angewendet.

Antwort: Falsch

Erklärung: FALSCH. Target Costing wirkt VOR und WÄHREND der Entwicklung, wenn noch viele Kostenfaktoren beeinflussbar sind. Nach Produktion sind die meisten Kosten 'eingefroren' (Tooling, Verträge, Design).

Typ: Wahr/Falsch

F5.Welche Kostensenkungs-Strategien passen zu Target Costing?

Richtige Antworten: Design-Vereinfachung (weniger Bauteile); Wertanalyse (Funktionen vs. Kosten); Make-or-Buy neu bewerten; Lieferanten verhandeln; Prozess-Optimierung (Lean)

Erklärung: Alle außer Marketing-Budget, Marketing ist nicht Teil der Herstellkosten-Senkung. Target-Costing-Senkungen wirken auf Material, Personal, Prozesse und Lieferketten.

Typ: Multi-Select

F6.Ordne die Begriffe zu:

Zuordnungen:

  • Allowable Costs → Marktpreis − Zielgewinn
  • Drifting Costs → Was es kostet, wenn nichts geändert wird
  • Target Costs → Realistischer Mittelweg / Verhandlungsergebnis
  • Kostenlücke → Drifting − Allowable Costs

Erklärung: Die 4 Standard-Begriffe der Target-Costing-Welt. Allowable ist Theorie-Maximum, Drifting ist Status-quo, Target ist Realität dazwischen.

Typ: Zuordnung

Teil 4·Quiz / Klausurfragen

Klausur-Quiz

Klausurfragen mit Lösungen (6)

F1.Marktpreis 1.200€, Zielgewinn-Marge 20% vom Verkaufspreis. Allowable Costs?

Antwort: 960 (Toleranz ±1)

Erklärung: Zielgewinn = 20% × 1.200 = 240€. Allowable Costs = 1.200 − 240 = 960€. Marge kann auf Kosten oder Preis bezogen sein, Aufgabe genau lesen.

Typ: Zahlen-Eingabe

F2.Bei Target Costing kommt der Marktpreis aus interner Kalkulation des Unternehmens.

Antwort: Falsch

Erklärung: FALSCH. Marktpreis kommt vom MARKT, aus Studien, Konkurrenz-Beobachtung, Kundenforschung. Das ist die Kernidee: Target Costing dreht die klassische 'Kosten + Aufschlag'-Logik um.

Typ: Wahr/Falsch

F3.Wann ist Target Costing AM EFFEKTIVSTEN?

Antwort: In Design-/Konzeptphase eines neuen Produkts

Erklärung: Design-/Konzeptphase: über 70% der Lebenszyklus-Kosten werden in den ersten Entwicklungs-Phasen festgelegt. Danach sind viele Kosten 'eingefroren'.

F4.Sortiere die Schritte einer Target-Costing-Analyse:

Richtige Reihenfolge:

  1. Marktpreis ermitteln (Studien, Konkurrenz)
  2. Zielgewinn definieren (Strategie, Marge)
  3. Allowable Costs berechnen
  4. Drifting Costs schätzen (interne Kalk.)
  5. Kostenlücke identifizieren
  6. Senkungsmaßnahmen ausarbeiten (Design, Wertanalyse)

Erklärung: Standard-Workflow: erst Markt, dann Strategie, dann Soll-Kosten, dann Ist-Schätzung, dann Lücke, dann Maßnahmen.

Typ: Reihenfolge

F5.Eine erweiterte Target-Costing-Version berücksichtigt auch:

Antwort: Total Cost of Ownership (Lebenszyklus inkl. Service, Wartung, Entsorgung)

Erklärung: TCO-erweitertes Target Costing: nicht nur Herstellkosten betrachten, sondern alle Kosten über Produktlebenszyklus (Wartung, Service, Recycling). Wichtig bei langlebigen Produkten (z.B. Maschinen, Autos).

F6.Target Costing rechnet vom {{1}} aus: {{2}} − {{3}} = {{4}} (= Maximum). Differenz zu den {{5}} Costs ergibt die Kostenlücke.

Lösungen pro Lücke:

  • {{1}}: Markt
  • {{2}}: Marktpreis
  • {{3}}: Zielgewinn
  • {{4}}: Allowable Costs / Zielkosten
  • {{5}}: Drifting

Erklärung: Klausur-Pflichtformel + Begriffe. Marktorientierte Kostenrechnung.

Typ: Lückentext

Zur KategorieRechnungswesen.Mehr Themen entdeckenZum Themen-Hub.

UniProMax ist eine themenbasierte Lernplattform für Studierende an deutschen Unis.

Wir glauben, dass Verstehen besser ist als Auswendiglernen. Wir bauen Lerneinheiten die zeigen statt erzählen. Code, Visualisierung, Quiz. Auf Deutsch.

Marke

UniProMaxUniProMax

Themenbasiert, visuell, interaktiv.

Inhalte

  • Alle Themen (Hub)
  • Programmiergrundlagen
  • Algorithmen
  • Mathematik
  • Statistik
  • Datenbanken
  • Rechnungswesen
  • VWL

Studiengang-Filter

  • Informatik
  • Wirtschaftsinformatik
  • BWL
  • Data Science
  • VWL
  • Wirtschaftsingenieurwesen
  • Mathe
  • Psychologie
  • weitere Studiengänge folgen

Plattform

  • Mein Fortschritt
  • Impressum
  • Datenschutz
© 2026 UniProMaxAlle Systeme onlinev0.2 / Sommersemester 2026
UniProMaxUniProMaxUniProMaxUniProMax