/
/
·
·
/
/
·
·
  • Einführung
  • Warum Plankostenrechnung?
  • Die 3 Kostenstufen, was ist was?
  • Die 3 Abweichungen
  • Vertiefung: Preisabweichung
  • Klausur-Strategie
ThemenRechnungswesenPlankostenrechnung & Abweichungsanalyse
Rechnungswesen·4Lerneinheiten·20min·Stand02.08.2026

Plankostenrechnung & Abweichungsanalyse.

Die Plankostenrechnung vergleicht im Nachhinein Plan- mit Ist-Kosten und zerlegt die Differenz in einzelne Abweichungen. So sieht das Controlling: war zu hoher Verbrauch der Grund? War die Auslastung schlecht? Oder ist der Plan einfach falsch gewesen? Pflicht-Topic in BWL/WI/WiIng-KLR-Modulen, klassische Klausur-Aufgabe.

Was du in der Klausur können musst:

  • Plankosten = Plan-Fixkosten + Plan-Variable × Plan-Menge
  • Sollkosten (auf Ist-Beschäftigung) = Plan-Fixkosten + Plan-Variable × Ist-Menge
  • Verrechnete Plankosten = Plankostensatz × Ist-Menge (Plansatz × tatsächliche Menge)
  • Verbrauchsabweichung = Sollkosten − Ist-Kosten
  • Beschäftigungsabweichung = Verrechnete Plankosten − Sollkosten
  • Gesamtabweichung = Verrechnete Plankosten − Ist-Kosten = Verbr.+Beschäftigungs-Abw.

In Klausuren oft gefragt: 3 Abweichungs-Typen unterscheiden + Vorzeichen interpretieren (günstig vs. ungünstig). Plus konzeptionelle Frage: warum Beschäftigungsabweichung nur bei Vollkostenrechnung relevant?

Die Vollkosten-/Teilkostenrechnung ist rückwärtsgewandt, sie sagt was war. Plankostenrechnung erweitert das um:

  1. Plan: was sollte sein? Budget für die Periode mit Mengen + Preisen.
  2. Ist: was war tatsächlich? Tatsächliche Kosten + Mengen aus der Buchhaltung.
  3. Abweichungs-Analyse: warum war's anders?

Drei mögliche Ursachen für Abweichungen:

UrsacheWelche Abweichung?
Effizienz-Problem (mehr Material pro Stück)Verbrauchsabweichung
Auslastungs-Problem (zu wenig oder zu viel produziert)Beschäftigungsabweichung
beidesGesamtabweichung

Damit du nicht durcheinanderkommst:

1. Plankosten              = Plan-Fix + Plan-Var · Plan-Menge
   "Wie geplant"

2. Sollkosten              = Plan-Fix + Plan-Var · Ist-Menge
   "Wie es bei dieser Menge SEIN MÜSSTE"

3. Verrechnete Plankosten  = Plankostensatz · Ist-Menge
   "Was wir der produzierten Menge zugerechnet haben"
   wobei Plankostensatz = Plankosten / Plan-Menge

4. Ist-Kosten              = was tatsächlich passiert ist

Beispiel: Plan-Fixkosten 20.000 €, Plan-Var 15 €/Stk, Plan-Menge 1.000 Stk.

Plankosten              = 20.000 + 15 · 1.000        = 35.000 €
Plankostensatz          = 35.000 / 1.000             = 35 €/Stk

Ist-Menge ist 900 Stk, Ist-Kosten 38.000 €.

Sollkosten              = 20.000 + 15 · 900          = 33.500 €
Verrechnete Plankosten  = 35 · 900                   = 31.500 €

Verbrauchsabweichung

Frage: war der Verbrauch pro Stück so wie geplant?

Verbrauchsabweichung = Sollkosten − Ist-Kosten
                     = 33.500 − 38.000 = −4.500 € (ungünstig)

→ wir haben 4.500 € mehr verbraucht als bei dieser Ist-Menge laut Plan üblich gewesen wäre. Material teurer? Energie? Zu viel Ausschuss?

Beschäftigungsabweichung

Frage: war die Auslastung wie geplant?

Beschäftigungs-Abweichung = Verrechnete Plankosten − Sollkosten
                          = 31.500 − 33.500 = −2.000 € (ungünstig)

→ wir haben 2.000 € Fixkosten "umsonst" bezahlt, die Maschinen liefen nicht so viel wie geplant. Klassisch bei Unterauslastung: Plan-Menge 1.000, Ist-Menge nur 900 → 100 Stk × Fixkosten-Anteil pro Stk = Leerkosten.

Beschäftigungsabweichung gibt es nur bei Vollkostenrechnung. Bei Teilkostenrechnung sind Fixkosten Periodenblock, keine Auslastungs-Auswirkung.

Gesamtabweichung

Frage: wieviel mehr/weniger als verrechnet?

Gesamtabweichung = Verrechnete Plankosten − Ist-Kosten
                 = 31.500 − 38.000 = −6.500 € (ungünstig)
                 = Verbrauchs-Abw. + Beschäftigungs-Abw.
                 = (−4.500) + (−2.000) = −6.500 ✓

Vorzeichen-Konvention: "+" = günstig (gespart), "−" = ungünstig (Mehrkosten). Manche Lehrbücher kehren das um, schau in die Klausur-Vorgabe.

Bisher haben wir nur Mengen-Abweichung betrachtet (Verbrauch). Wenn auch die Beschaffungspreise abweichen (Material teurer geworden), gibt's noch die Preisabweichung. Mit unserer Vorzeichenkonvention "+ = günstig":

Preisabweichung = (Plan-Preis − Ist-Preis) · Ist-Menge

Beispiel: geplante Materialkosten 10 €/kg, gekauft tatsächlich 11 €/kg, Verbrauch 5.000 kg.

Preisabweichung = (10 − 11) · 5.000 = −5.000 € (ungünstig)

Der Ist-Preis ist höher → Mehrkosten → ungünstig (negativ). Wäre der Ist-Preis niedriger gewesen (z.B. 9 €/kg), käme +5.000 € (günstig) heraus.

Hinweis: manche Lehrbücher schreiben die Formel als (Ist-Preis−Plan-Preis)⋅Ist-Menge(\text{Ist-Preis} - \text{Plan-Preis}) \cdot \text{Ist-Menge}(Ist-Preis−Plan-Preis)⋅Ist-Menge und kehren dann die Vorzeichen-Konvention um (Mehrkosten = positiv). Beide Konventionen sind verbreitet, wichtig ist, dass Formel und Konvention konsistent zueinander passen.

In Bachelor-Klausuren reichen die 3 Hauptabweichungen. Master/Vertiefung ergänzt die Preisabweichung.

Ist-Menge vs. Plan-MengeBeschäftigungsabweichung
Ist > Plan (mehr produziert)+ günstig (mehr Fixkosten umgelegt)
Ist < Plan (weniger produziert)− ungünstig (Leerkosten)
Ist = Plan0 (keine Abweichung)
Ist-Kosten vs. SollkostenVerbrauchsabweichung
Ist < Soll (weniger verbraucht)+ günstig
Ist > Soll (mehr verbraucht)− ungünstig

Faustregel: zuerst Verrechnete Plankosten + Sollkosten ausrechnen. Dann die 3 Differenzen, Vorzeichen und Erklärung.

Stell die Plan-Welt links ein und die Ist-Welt rechts. Der Visualizer berechnet alle 3 Abweichungen automatisch + zeigt günstig/ungünstig farbig an.

Probier: Ist-Menge auf 1.200 (mehr als Plan 1.000) → Beschäftigungsabweichung wird positiv (mehr Fixkostenabsorption). Plus Ist-Kosten dazu erhöhen → Verbrauchsabweichung negativ.

Lade Visualisierung...

Klausur-Klassiker: Ist-Menge unter Plan + Ist-Kosten höher als Soll → beide Abweichungen ungünstig (Unterauslastung + Mehrverbrauch). Genau die Konstellation siehst du im Default-Setup oben.

Anmelden, um den Fortschritt zu speichern.

Nächster Schritt

Wenn du fertig bist: jetzt üben.

Aktives Abrufen festigt Wissen schneller als nochmal lesen.

War das hilfreich?

Verwandte Themen

  • Buchungssätze Soll an Haben: Regeln + Beispiele (Rewe)
  • Bilanz: Aktiva und Passiva mit Tabelle + Beispiel (Rewe)
  • Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) einfach erklärt (Rewe)
  • Abschreibungen
  • Umsatzsteuer-Buchungen

Tools

Bald: Karteikarten · Spaced-Repetition · Mind-Map-Export

Fachliche Qualität
Noch nicht klassifiziertZuletzt geprüft am 05.05.2026

Diese Lerneinheit wurde für typische Bachelor-Klausuren konzipiert. So prüfen wir · Fehler entdeckt? Melde ihn uns oder markiere die fragliche Stelle direkt im Text oben.

Klausur-ÜbersichtKomplette Übersicht: alle Tabs als linearer Text zum Lernen
▾

Alle Tabs der Lerneinheit (Erklärung · Interaktiv verstehen · Praxis-Übung · Klausur-Quiz) als durchgehender Text. Ideal zum Wiederholen vor der Klausur, und für Suchmaschinen wie Google, Bing und KI-Suche (ChatGPT, Perplexity).

Inhalt dieser Übersicht

  1. Erklärung(Erklärung)
  2. Interaktiv verstehen(Visualisierung / Interaktiv)
  3. Praxis-Übung(Quiz / Klausurfragen)
  4. Klausur-Quiz(Quiz / Klausurfragen)
Teil 1·Erklärung

Erklärung

Die Plankostenrechnung vergleicht im Nachhinein Plan- mit Ist-Kosten und zerlegt die Differenz in einzelne Abweichungen. So sieht das Controlling: war zu hoher Verbrauch der Grund? War die Auslastung schlecht? Oder ist der Plan einfach falsch gewesen? Pflicht-Topic in BWL/WI/WiIng-KLR-Modulen, klassische Klausur-Aufgabe.

Was du in der Klausur können musst:

  • Plankosten = Plan-Fixkosten + Plan-Variable × Plan-Menge
  • Sollkosten (auf Ist-Beschäftigung) = Plan-Fixkosten + Plan-Variable × Ist-Menge
  • Verrechnete Plankosten = Plankostensatz × Ist-Menge (Plansatz × tatsächliche Menge)
  • Verbrauchsabweichung = Sollkosten − Ist-Kosten
  • Beschäftigungsabweichung = Verrechnete Plankosten − Sollkosten
  • Gesamtabweichung = Verrechnete Plankosten − Ist-Kosten = Verbr.+Beschäftigungs-Abw.

In Klausuren oft gefragt: 3 Abweichungs-Typen unterscheiden + Vorzeichen interpretieren (günstig vs. ungünstig). Plus konzeptionelle Frage: warum Beschäftigungsabweichung nur bei Vollkostenrechnung relevant?

Warum Plankostenrechnung?

Die Vollkosten-/Teilkostenrechnung ist rückwärtsgewandt, sie sagt was war. Plankostenrechnung erweitert das um:

  1. Plan: was sollte sein? Budget für die Periode mit Mengen + Preisen.
  2. Ist: was war tatsächlich? Tatsächliche Kosten + Mengen aus der Buchhaltung.
  3. Abweichungs-Analyse: warum war's anders?

Drei mögliche Ursachen für Abweichungen:

UrsacheWelche Abweichung?
Effizienz-Problem (mehr Material pro Stück)Verbrauchsabweichung
Auslastungs-Problem (zu wenig oder zu viel produziert)Beschäftigungsabweichung
beidesGesamtabweichung

Die 3 Kostenstufen, was ist was?

Damit du nicht durcheinanderkommst:

1. Plankosten              = Plan-Fix + Plan-Var · Plan-Menge
   "Wie geplant"

2. Sollkosten              = Plan-Fix + Plan-Var · Ist-Menge
   "Wie es bei dieser Menge SEIN MÜSSTE"

3. Verrechnete Plankosten  = Plankostensatz · Ist-Menge
   "Was wir der produzierten Menge zugerechnet haben"
   wobei Plankostensatz = Plankosten / Plan-Menge

4. Ist-Kosten              = was tatsächlich passiert ist

Beispiel: Plan-Fixkosten 20.000 €, Plan-Var 15 €/Stk, Plan-Menge 1.000 Stk.

Plankosten              = 20.000 + 15 · 1.000        = 35.000 €
Plankostensatz          = 35.000 / 1.000             = 35 €/Stk

Ist-Menge ist 900 Stk, Ist-Kosten 38.000 €.

Sollkosten              = 20.000 + 15 · 900          = 33.500 €
Verrechnete Plankosten  = 35 · 900                   = 31.500 €

Die 3 Abweichungen

Verbrauchsabweichung

Frage: war der Verbrauch pro Stück so wie geplant?

Verbrauchsabweichung = Sollkosten − Ist-Kosten
                     = 33.500 − 38.000 = −4.500 € (ungünstig)

→ wir haben 4.500 € mehr verbraucht als bei dieser Ist-Menge laut Plan üblich gewesen wäre. Material teurer? Energie? Zu viel Ausschuss?

Beschäftigungsabweichung

Frage: war die Auslastung wie geplant?

Beschäftigungs-Abweichung = Verrechnete Plankosten − Sollkosten
                          = 31.500 − 33.500 = −2.000 € (ungünstig)

→ wir haben 2.000 € Fixkosten "umsonst" bezahlt, die Maschinen liefen nicht so viel wie geplant. Klassisch bei Unterauslastung: Plan-Menge 1.000, Ist-Menge nur 900 → 100 Stk × Fixkosten-Anteil pro Stk = Leerkosten.

Beschäftigungsabweichung gibt es nur bei Vollkostenrechnung. Bei Teilkostenrechnung sind Fixkosten Periodenblock, keine Auslastungs-Auswirkung.

Gesamtabweichung

Frage: wieviel mehr/weniger als verrechnet?

Gesamtabweichung = Verrechnete Plankosten − Ist-Kosten
                 = 31.500 − 38.000 = −6.500 € (ungünstig)
                 = Verbrauchs-Abw. + Beschäftigungs-Abw.
                 = (−4.500) + (−2.000) = −6.500 ✓

Vorzeichen-Konvention: "+" = günstig (gespart), "−" = ungünstig (Mehrkosten). Manche Lehrbücher kehren das um, schau in die Klausur-Vorgabe.

Vertiefung: Preisabweichung

Bisher haben wir nur Mengen-Abweichung betrachtet (Verbrauch). Wenn auch die Beschaffungspreise abweichen (Material teurer geworden), gibt's noch die Preisabweichung. Mit unserer Vorzeichenkonvention "+ = günstig":

Preisabweichung = (Plan-Preis − Ist-Preis) · Ist-Menge

Beispiel: geplante Materialkosten 10 €/kg, gekauft tatsächlich 11 €/kg, Verbrauch 5.000 kg.

Preisabweichung = (10 − 11) · 5.000 = −5.000 € (ungünstig)

Der Ist-Preis ist höher → Mehrkosten → ungünstig (negativ). Wäre der Ist-Preis niedriger gewesen (z.B. 9 €/kg), käme +5.000 € (günstig) heraus.

Hinweis: manche Lehrbücher schreiben die Formel als (Ist-Preis - Plan-Preis) · Ist-Menge und kehren dann die Vorzeichen-Konvention um (Mehrkosten = positiv). Beide Konventionen sind verbreitet, wichtig ist, dass Formel und Konvention konsistent zueinander passen.

In Bachelor-Klausuren reichen die 3 Hauptabweichungen. Master/Vertiefung ergänzt die Preisabweichung.

Klausur-Strategie

Ist-Menge vs. Plan-MengeBeschäftigungsabweichung
Ist > Plan (mehr produziert)+ günstig (mehr Fixkosten umgelegt)
Ist < Plan (weniger produziert)− ungünstig (Leerkosten)
Ist = Plan0 (keine Abweichung)
Ist-Kosten vs. SollkostenVerbrauchsabweichung
Ist < Soll (weniger verbraucht)+ günstig
Ist > Soll (mehr verbraucht)− ungünstig

Faustregel: zuerst Verrechnete Plankosten + Sollkosten ausrechnen. Dann die 3 Differenzen, Vorzeichen und Erklärung.

Teil 2·Visualisierung / Interaktiv

Interaktiv verstehen

Soll-Ist live durchspielen

Stell die Plan-Welt links ein und die Ist-Welt rechts. Der Visualizer berechnet alle 3 Abweichungen automatisch + zeigt günstig/ungünstig farbig an.

Probier: Ist-Menge auf 1.200 (mehr als Plan 1.000) → Beschäftigungsabweichung wird positiv (mehr Fixkostenabsorption). Plus Ist-Kosten dazu erhöhen → Verbrauchsabweichung negativ.

Interaktive Visualisierung

Interaktive Komponente: probiere sie im Topic-Player oben aus.

Klausur-Klassiker: Ist-Menge unter Plan + Ist-Kosten höher als Soll → beide Abweichungen ungünstig (Unterauslastung + Mehrverbrauch). Genau die Konstellation siehst du im Default-Setup oben.

Teil 3·Quiz / Klausurfragen

Praxis-Übung

Praxis-Übung, Abweichungen rechnen

Sechs Klausur-typische Konstellationen.

Klausurfragen mit Lösungen (6)

F1.Plan-Fixkosten 20.000 €, Plan-Var 15 €/Stk, Plan-Menge 1.000 Stk. Wie hoch sind die Plankosten gesamt?

Antwort: 35000 €

Erklärung: Plankosten = Plan-Fix + Plan-Var · Plan-Menge = 20.000 + 15 · 1.000 = 35.000 €.

Typ: Zahlen-Eingabe

F2.Selbe Daten + Ist-Menge 900 Stk. Wie hoch sind die Sollkosten (auf Ist-Beschäftigung)?

Antwort: 33500 €

Erklärung: Sollkosten = Plan-Fix + Plan-Var · Ist-Menge = 20.000 + 15 · 900 = 33.500 €. Achtung: bei Sollkosten ändert sich nur der variable Teil mit der Ist-Menge, der Fix-Block bleibt.

Typ: Zahlen-Eingabe

F3.Plankosten 35.000 €, Plan-Menge 1.000 Stk, Ist-Menge 900 Stk. Wie hoch sind die verrechneten Plankosten?

Antwort: 31500 €

Erklärung: Plankostensatz = 35.000 / 1.000 = 35 €/Stk. Verrechnete Plankosten = 35 · 900 = 31.500 €.

Typ: Zahlen-Eingabe

F4.Sollkosten 33.500 €, Ist-Kosten 38.000 €. Wie hoch ist die Verbrauchsabweichung in Euro (Vorzeichen mit '+' für günstig, '-' für ungünstig)?

Antwort: -4500 €

Erklärung: Verbrauchsabweichung = Sollkosten − Ist-Kosten = 33.500 − 38.000 = −4.500 €. Ungünstig: 4.500 € mehr verbraucht als bei der Ist-Menge laut Plan vorgesehen.

Typ: Zahlen-Eingabe

F5.Verrechnete Plankosten 31.500 €, Sollkosten 33.500 €. Wie hoch ist die Beschäftigungsabweichung?

Antwort: -2000 €

Erklärung: Beschäftigungs-Abw. = Verrechnete Plankosten − Sollkosten = 31.500 − 33.500 = −2.000 €. Ungünstig: Leerkosten, Plan-Menge 1.000 vs. Ist 900 → 100 Stk × Fixkostensatz = 100 · 20 = 2.000 € unter-deckt.

Typ: Zahlen-Eingabe

F6.Bei der reinen Teilkostenrechnung (Grenzplankostenrechnung) gibt es keine Beschäftigungsabweichung.

Antwort: Wahr

Erklärung: Korrekt. In Teilkostenrechnung sind Fixkosten Periodenblock, sie werden NICHT auf Stück verrechnet. Daher kann auch keine 'Fixkostenleerkosten'-Abweichung entstehen. Verbrauchsabweichung bleibt natürlich.

Typ: Wahr/Falsch

Teil 4·Quiz / Klausurfragen

Klausur-Quiz

Klausur-Quiz, Plankostenrechnung

Sechs Fragen zu Theorie + Anwendung.

Klausurfragen mit Lösungen (6)

F1.Was ist der Hauptzweck der Plankostenrechnung?

Antwort: Soll-Ist-Vergleich + Abweichungen identifizieren

Erklärung: Plankostenrechnung ist Controlling-Instrument: vergleiche Plan mit Ist + finde Ursachen für Abweichungen (Verbrauch, Beschäftigung). Steuern + Bilanz sind externes Rechnungswesen.

F2.Welche Formel berechnet die Sollkosten korrekt?

Antwort: Plan-Fix + Plan-Var × Ist-Menge

Erklärung: Sollkosten = Plan-Fix + Plan-Var × **Ist-Menge**. Plan-Var bleibt der ursprüngliche Plan-Satz, nur die Menge wird auf Ist umgestellt. So vergleicht man Soll-Verbrauch mit Ist-Verbrauch fair.

F3.Eine günstige Verbrauchsabweichung bedeutet, dass das Unternehmen mehr Material verbraucht hat als geplant.

Antwort: Falsch

Erklärung: Falsch, günstige Verbrauchsabweichung heißt: Sollkosten > Ist-Kosten, also es wurde WENIGER verbraucht als geplant (effizienter gearbeitet). Mehrverbrauch wäre ungünstig.

Typ: Wahr/Falsch

F4.Wann entsteht eine ungünstige Beschäftigungsabweichung?

Antwort: Wenn die Ist-Menge kleiner als die Plan-Menge ist (Unterauslastung)

Erklärung: Bei Unterauslastung (Ist-Menge < Plan-Menge) werden Fixkosten 'umsonst' bezahlt, die Anlagen sind ja da, produzieren aber zu wenig. Diese Leerkosten = ungünstige Beschäftigungsabweichung.

F5.Verbrauchsabweichung +1.500 € (günstig), Beschäftigungs-Abw. −800 € (ungünstig). Wie hoch ist die Gesamtabweichung in Euro?

Antwort: 700 €

Erklärung: Gesamtabweichung = Verbrauchs- + Beschäftigungs-Abweichung = +1.500 + (−800) = +700 € günstig.

Typ: Zahlen-Eingabe

F6.Plan: 30.000 € Plankosten bei 1.500 Stk. Ist: 1.200 Stk produziert, 28.500 € Ist-Kosten. Wie hoch ist die Beschäftigungsabweichung? (Annahme: Plan-Fix = 18.000 €)

Antwort: -3600 € (Toleranz ±1)

Erklärung: Plansatz = 30.000/1.500 = 20 €/Stk. Verrechnete Plankosten = 20 · 1.200 = 24.000 €. Plan-Var = (30.000 − 18.000)/1.500 = 8 €/Stk. Sollkosten = 18.000 + 8 · 1.200 = 27.600 €. Beschäftigungs-Abw. = 24.000 − 27.600 = −3.600 € (ungünstig: Leerkosten durch geringere Auslastung).

Typ: Zahlen-Eingabe

Zur KategorieRechnungswesen.Mehr Themen entdeckenZum Themen-Hub.

UniProMax ist eine themenbasierte Lernplattform für Studierende an deutschen Unis.

Wir glauben, dass Verstehen besser ist als Auswendiglernen. Wir bauen Lerneinheiten die zeigen statt erzählen. Code, Visualisierung, Quiz. Auf Deutsch.

Marke

UniProMaxUniProMax

Themenbasiert, visuell, interaktiv.

Inhalte

  • Alle Themen (Hub)
  • Programmiergrundlagen
  • Algorithmen
  • Mathematik
  • Statistik
  • Datenbanken
  • Rechnungswesen
  • VWL

Studiengang-Filter

  • Informatik
  • Wirtschaftsinformatik
  • BWL
  • Data Science
  • VWL
  • Wirtschaftsingenieurwesen
  • Mathe
  • Psychologie
  • weitere Studiengänge folgen

Plattform

  • Mein Fortschritt
  • Impressum
  • Datenschutz
© 2026 UniProMaxAlle Systeme onlinev0.2 / Sommersemester 2026
UniProMaxUniProMaxUniProMaxUniProMax