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  • Einführung
  • Die Idee in einem Satz
  • Standard-Definition (Davenport 1993)
  • Die 5 Bestandteile eines Geschäftsprozesses
  • Arten von Geschäftsprozessen
  • Prozess-Hierarchie
  • Klassische End-to-End-Prozesse (Big Picture)
  • Beispiel: Order-to-Cash detailliert
  • Prozess vs. Projekt vs. Funktion
  • Klausur-Faustregeln
  • Häufige Stolpersteine
ThemenBusiness AnalyticsWas ist ein Geschäftsprozess?
Business Analytics·4Lerneinheiten·20min·Stand17.07.2026

Was ist ein Geschäftsprozess?.

Die Foundation-Frage: Bevor wir BPMN oder EPK modellieren, müssen wir verstehen, was ein Geschäftsprozess überhaupt IST. Klausurpflicht in 11/11 WInf-Programmen.

Geschäftsprozess: Strukturierte, wiederholbare Folge von Aktivitäten, die einen Input (z.B. Kundenbestellung) in einen wertschöpfenden Output (z.B. ausgeliefertes Produkt + Rechnung) verwandelt.

"Ein Prozess ist eine strukturierte, gemessene Menge von Aktivitäten, entworfen um einen spezifischen Output für einen bestimmten Kunden oder Markt zu produzieren."

Kern-Elemente:

  • Strukturiert (klare Reihenfolge)
  • Gemessen (KPIs vorhanden)
  • Aktivitäten (Tasks, die was tun)
  • Output (Wertschöpfung am Ende)
  • Kunde (intern oder extern)
ElementBeispiel (Online-Bestellung)
InputKundenbestellung (Daten)
AktivitätenPrüfen, Buchen, Versenden
RessourcenMitarbeiter, IT-Systeme, Lager
OutputVersendete Ware + Rechnung
KundeEndkunde

Nach Funktion (Porter-orientiert)

TypBedeutungBeispiele
KernprozesseWertschöpfung direktBestellung abwickeln, Produktion
Unterstützungs-ProzesseindirektHR, IT-Support, Buchhaltung
Führungs-ProzesseSteuerungStrategie, Reporting, Compliance

Nach Strukturiertheit

TypBedeutungBeispiel
Routine-ProzesseStark strukturiert, automatisierbarRechnungs-Versand
Regel-ProzesseStrukturiert, mit VerzweigungenKreditvergabe (Bonitäts-Prüfung)
WissensbasiertWenig strukturiert, viel Experten-WissenM&A-Beratung, Forschung

Nach Häufigkeit

TypBeispiel
Hochfrequente ProzesseOnline-Bestellung (täglich tausende)
Mittel-frequenteMitarbeiter-Onboarding (monatlich)
SeltenJahresabschluss (1× pro Jahr)
Wertschöpfungs-Kette
   ├─ Hauptprozess (z.B. Order-to-Cash)
   │    ├─ Teilprozess (z.B. Bestellung-Bearbeitung)
   │    │    ├─ Aktivität (z.B. Bonität prüfen)
   │    │    └─ Aktivität (z.B. Lager prüfen)
   │    └─ Teilprozess (z.B. Versand)
   └─ Hauptprozess (z.B. Procure-to-Pay)
NameEnglischBeschreibung
Order-to-Cash (O2C)Order-to-CashBestellung bis Geldeingang
Procure-to-Pay (P2P)Procure-to-PayBedarf bis Zahlung an Lieferant
Hire-to-Retire (H2R)Hire-to-RetireEinstellung bis Renteneintritt
Lead-to-CashLead-to-CashMarketing-Lead bis Umsatz
Idea-to-MarketIdea-to-MarketProdukt-Idee bis Markt-Launch

Klausur-Tipp: Order-to-Cash + Procure-to-Pay sind die 2 wichtigsten End-to-End-Prozesse. Auswendig lernen.

1. Bestellung empfangen
2. Bonität prüfen
3. Lager prüfen
4. Auftrag bestätigen
5. Kommissionieren
6. Versenden
7. Rechnung stellen
8. Zahlung erhalten
9. (ggf. Rückläufer-Management)

→ 9 Aktivitäten, oft verteilt über 5+ Abteilungen.

ProzessProjektFunktion
Wiederholbar?Ja (oft)Nein (einmalig)n/a (Aufgabenbereich)
Definiertes Ende?Ja (pro Instanz)Ja (Projekt-Ende)Nein (laufend)
BeispielBestellung abwickelnSAP-EinführungVertrieb

1. Davenport-Definition: Strukturierte, gemessene Aktivitäten für Output an Kunden.

2. 5 Bestandteile: Input, Aktivitäten, Ressourcen, Output, Kunde.

3. 3 Prozess-Typen: Kern, Unterstützung, Führung.

4. End-to-End-Prozesse: Order-to-Cash (O2C) + Procure-to-Pay (P2P).

5. Hierarchie: Wertschöpfungskette → Hauptprozess → Teilprozess → Aktivität.

6. Prozess ≠ Projekt: Prozess ist wiederholbar, Projekt einmalig.

1. Geschäftsprozess als BPMN-Diagramm sehen. Falsch. Ein Geschäftsprozess EXISTIERT in der Realität, BPMN ist nur die NOTATION zur Modellierung. Auch ohne BPMN gibt es Prozesse.

2. Order-to-Cash mit Order-Management verwechseln. O2C ist End-to-End (Bestellung BIS Geldeingang), Order-Management nur ein Teil davon.

3. Kern vs. Unterstützung verwechseln. Kern = wertschöpfend für Kunde (Produktion, Vertrieb). Unterstützung = intern (HR, IT, Buchhaltung). Faustregel: wenn der Kunde dafür zahlt → Kernprozess.

4. Prozess mit Funktion gleichsetzen. Funktion = Aufgabenbereich (z.B. "Vertrieb"). Prozess = Aktivitäts-Folge (z.B. "Bestellung abwickeln"). Ein Prozess schneidet OFT durch mehrere Funktionen.

5. "Strukturiert" = vollständig durchprogrammiert. Nein. Auch wissensbasierte Prozesse (M&A-Beratung) sind Prozesse, nur weniger strukturiert.

Sieh die 5 wichtigsten End-to-End-Prozesse mit allen Schritten + Beteiligten.

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Klausur-Tipp: Bei "Beschreiben Sie einen Geschäftsprozess" IMMER mit den 5 Bestandteilen antworten (Input/Aktivitäten/Ressourcen/Output/Kunde). Plus 1 Beispiel-Prozess (Order-to-Cash). Davenport zitieren = Bonuspunkte.

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Inhalt dieser Übersicht

  1. Erklärung(Erklärung)
  2. Interaktiv verstehen(Visualisierung / Interaktiv)
  3. Praxis-Übung(Quiz / Klausurfragen)
  4. Klausur-Quiz(Quiz / Klausurfragen)
Teil 1·Erklärung

Erklärung

Die Foundation-Frage: Bevor wir BPMN oder EPK modellieren, müssen wir verstehen, was ein Geschäftsprozess überhaupt IST. Klausurpflicht in 11/11 WInf-Programmen.

Die Idee in einem Satz

Geschäftsprozess: Strukturierte, wiederholbare Folge von Aktivitäten, die einen Input (z.B. Kundenbestellung) in einen wertschöpfenden Output (z.B. ausgeliefertes Produkt + Rechnung) verwandelt.

Standard-Definition (Davenport 1993)

"Ein Prozess ist eine strukturierte, gemessene Menge von Aktivitäten, entworfen um einen spezifischen Output für einen bestimmten Kunden oder Markt zu produzieren."

Kern-Elemente:

  • Strukturiert (klare Reihenfolge)
  • Gemessen (KPIs vorhanden)
  • Aktivitäten (Tasks, die was tun)
  • Output (Wertschöpfung am Ende)
  • Kunde (intern oder extern)

Die 5 Bestandteile eines Geschäftsprozesses

ElementBeispiel (Online-Bestellung)
InputKundenbestellung (Daten)
AktivitätenPrüfen, Buchen, Versenden
RessourcenMitarbeiter, IT-Systeme, Lager
OutputVersendete Ware + Rechnung
KundeEndkunde

Arten von Geschäftsprozessen

Nach Funktion (Porter-orientiert)
TypBedeutungBeispiele
KernprozesseWertschöpfung direktBestellung abwickeln, Produktion
Unterstützungs-ProzesseindirektHR, IT-Support, Buchhaltung
Führungs-ProzesseSteuerungStrategie, Reporting, Compliance
Nach Strukturiertheit
TypBedeutungBeispiel
Routine-ProzesseStark strukturiert, automatisierbarRechnungs-Versand
Regel-ProzesseStrukturiert, mit VerzweigungenKreditvergabe (Bonitäts-Prüfung)
WissensbasiertWenig strukturiert, viel Experten-WissenM&A-Beratung, Forschung
Nach Häufigkeit
TypBeispiel
Hochfrequente ProzesseOnline-Bestellung (täglich tausende)
Mittel-frequenteMitarbeiter-Onboarding (monatlich)
SeltenJahresabschluss (1× pro Jahr)

Prozess-Hierarchie

Wertschöpfungs-Kette
   ├─ Hauptprozess (z.B. Order-to-Cash)
   │    ├─ Teilprozess (z.B. Bestellung-Bearbeitung)
   │    │    ├─ Aktivität (z.B. Bonität prüfen)
   │    │    └─ Aktivität (z.B. Lager prüfen)
   │    └─ Teilprozess (z.B. Versand)
   └─ Hauptprozess (z.B. Procure-to-Pay)

Klassische End-to-End-Prozesse (Big Picture)

NameEnglischBeschreibung
Order-to-Cash (O2C)Order-to-CashBestellung bis Geldeingang
Procure-to-Pay (P2P)Procure-to-PayBedarf bis Zahlung an Lieferant
Hire-to-Retire (H2R)Hire-to-RetireEinstellung bis Renteneintritt
Lead-to-CashLead-to-CashMarketing-Lead bis Umsatz
Idea-to-MarketIdea-to-MarketProdukt-Idee bis Markt-Launch

Klausur-Tipp: Order-to-Cash + Procure-to-Pay sind die 2 wichtigsten End-to-End-Prozesse. Auswendig lernen.

Beispiel: Order-to-Cash detailliert

1. Bestellung empfangen
2. Bonität prüfen
3. Lager prüfen
4. Auftrag bestätigen
5. Kommissionieren
6. Versenden
7. Rechnung stellen
8. Zahlung erhalten
9. (ggf. Rückläufer-Management)

→ 9 Aktivitäten, oft verteilt über 5+ Abteilungen.

Prozess vs. Projekt vs. Funktion

ProzessProjektFunktion
Wiederholbar?Ja (oft)Nein (einmalig)n/a (Aufgabenbereich)
Definiertes Ende?Ja (pro Instanz)Ja (Projekt-Ende)Nein (laufend)
BeispielBestellung abwickelnSAP-EinführungVertrieb

Klausur-Faustregeln

1. Davenport-Definition: Strukturierte, gemessene Aktivitäten für Output an Kunden.

2. 5 Bestandteile: Input, Aktivitäten, Ressourcen, Output, Kunde.

3. 3 Prozess-Typen: Kern, Unterstützung, Führung.

4. End-to-End-Prozesse: Order-to-Cash (O2C) + Procure-to-Pay (P2P).

5. Hierarchie: Wertschöpfungskette → Hauptprozess → Teilprozess → Aktivität.

6. Prozess ≠ Projekt: Prozess ist wiederholbar, Projekt einmalig.

Häufige Stolpersteine

1. Geschäftsprozess als BPMN-Diagramm sehen. Falsch. Ein Geschäftsprozess EXISTIERT in der Realität, BPMN ist nur die NOTATION zur Modellierung. Auch ohne BPMN gibt es Prozesse.

2. Order-to-Cash mit Order-Management verwechseln. O2C ist End-to-End (Bestellung BIS Geldeingang), Order-Management nur ein Teil davon.

3. Kern vs. Unterstützung verwechseln. Kern = wertschöpfend für Kunde (Produktion, Vertrieb). Unterstützung = intern (HR, IT, Buchhaltung). Faustregel: wenn der Kunde dafür zahlt → Kernprozess.

4. Prozess mit Funktion gleichsetzen. Funktion = Aufgabenbereich (z.B. "Vertrieb"). Prozess = Aktivitäts-Folge (z.B. "Bestellung abwickeln"). Ein Prozess schneidet OFT durch mehrere Funktionen.

5. "Strukturiert" = vollständig durchprogrammiert. Nein. Auch wissensbasierte Prozesse (M&A-Beratung) sind Prozesse, nur weniger strukturiert.

Teil 2·Visualisierung / Interaktiv

Interaktiv verstehen

End-to-End-Prozesse erkunden

Sieh die 5 wichtigsten End-to-End-Prozesse mit allen Schritten + Beteiligten.

Interaktive Visualisierung

Interaktive Komponente: probiere sie im Topic-Player oben aus.

Klausur-Tipp: Bei "Beschreiben Sie einen Geschäftsprozess" IMMER mit den 5 Bestandteilen antworten (Input/Aktivitäten/Ressourcen/Output/Kunde). Plus 1 Beispiel-Prozess (Order-to-Cash). Davenport zitieren = Bonuspunkte.

Teil 3·Quiz / Klausurfragen

Praxis-Übung

Geschäftsprozess-Grundlagen, Praxis-Übung

6 Aufgaben zu Definition, Typen und Hierarchie.

Klausurfragen mit Lösungen (6)

F1.Was sind die 5 Bestandteile eines Geschäftsprozesses?

Antwort: Input, Aktivitäten, Ressourcen, Output, Kunde

Erklärung: 5 Bestandteile: Input (Trigger) + Aktivitäten (Tasks) + Ressourcen (MA, IT, Lager) + Output (Wertschöpfung) + Kunde (intern/extern). Davenport 1993. Diese 5 sollten in jeder Klausurantwort vorkommen.

F2.Was bedeutet 'Order-to-Cash' (O2C)?

Antwort: End-to-End-Prozess von Bestellung bis Geldeingang

Erklärung: Order-to-Cash (O2C) = End-to-End-Prozess: Bestellung empfangen → Bonität prüfen → Lager prüfen → Versenden → Rechnung → Zahlung erhalten. Klassischer Verkaufs-Prozess. Pendant: Procure-to-Pay (P2P) auf Einkaufs-Seite. Diese 2 End-to-End-Prozesse müssen sitzen.

F3.Ordne die Prozess-Typen ihren Beispielen zu.

Zuordnungen:

  • Kernprozess → Bestellung abwickeln, Produktion
  • Unterstützungs-Prozess → HR, IT-Support, Buchhaltung
  • Führungs-Prozess → Strategie, Reporting, Compliance
  • End-to-End-Prozess → Order-to-Cash, Procure-to-Pay

Erklärung: 3 Prozess-Typen nach Funktion: Kern (wertschöpfend zum Kunden), Unterstützung (intern), Führung (Steuerung). End-to-End ist eine andere Klassifikations-Dimension (Granularität). Eselsbrücke: Wenn der Kunde dafür zahlt → Kern.

Typ: Zuordnung

F4.Wer hat die Standard-Definition von Business Process geprägt?

Antwort: Thomas H. Davenport (1993)

Erklärung: Thomas H. Davenport (Harvard) prägte 1993 in 'Process Innovation' die Standard-Definition: 'Strukturierte, gemessene Menge von Aktivitäten, entworfen um einen Output für einen Kunden zu produzieren.' Porter = Wertkette. Scheer = ARIS/EPK. Goldratt = Theory of Constraints.

F5.Ein Geschäftsprozess existiert nur, wenn er in BPMN modelliert ist.

Antwort: Falsch

Erklärung: FALSCH. Geschäftsprozesse EXISTIEREN in der Realität, unabhängig von Modellierung. BPMN ist NUR die Notation zur Beschreibung. Auch Firmen ohne BPMN-Tools haben Prozesse (oft nur undokumentiert). Klausur-Falle: Notation mit Realität verwechseln.

Typ: Wahr/Falsch

F6.Welche Aussage zur Prozess-Hierarchie ist KORREKT?

Antwort: Wertschöpfungskette → Hauptprozess → Teilprozess → Aktivität

Erklärung: Hierarchie von ABSTRAKT zu KONKRET: Wertschöpfungskette (Porter, ganze Firma) → Hauptprozess (z.B. O2C, End-to-End) → Teilprozess (z.B. 'Bestellung-Bearbeitung') → Aktivität (z.B. 'Bonität prüfen'). Detail nimmt zu. Beim Modellieren: top-down von Wertkette zu Aktivität.

Teil 4·Quiz / Klausurfragen

Klausur-Quiz

Geschäftsprozess-Grundlagen, Klausur-Quiz

6 typische Klausurfragen.

Klausurfragen mit Lösungen (6)

F1.Was ist der UNTERSCHIED zwischen Prozess und Projekt?

Antwort: Prozess = wiederholbar; Projekt = einmalig mit definiertem Ende

Erklärung: Klausur-Klassiker: Prozess ist WIEDERHOLBAR (z.B. tägliche Bestellungen). Projekt ist EINMALIG (z.B. SAP-Einführung). Projekt hat definierten Anfang+Ende. Prozess läuft kontinuierlich (jede Instanz hat zwar Anfang/Ende, aber der Prozess insgesamt nicht).

F2.Was ist Procure-to-Pay (P2P)?

Antwort: End-to-End-Prozess von Bedarf bis Zahlung an Lieferanten

Erklärung: P2P (Procure-to-Pay) = End-to-End-Einkaufs-Prozess: Bedarf erkennen → Anfrage stellen → Bestellung → Wareneingang → Rechnung prüfen → Zahlung. Pendant zu O2C (Order-to-Cash) auf Verkaufs-Seite. Beide End-to-End-Prozesse sind Klausur-Pflicht.

F3.Ein Geschäftsprozess hat 5 Bestandteile: {{1}}, Aktivitäten, {{2}}, Output und {{3}}. Die Definition stammt von {{4}} (1993). End-to-End-Prozesse beispielhaft: {{5}} und P2P.

Lösungen pro Lücke:

  • {{1}}: Input
  • {{2}}: Ressourcen
  • {{3}}: Kunde
  • {{4}}: Davenport
  • {{5}}: O2C / Order-to-Cash

Erklärung: 5 Bestandteile: Input / Aktivitäten / Ressourcen / Output / Kunde. Davenport 1993. End-to-End: O2C + P2P. Pflicht-Wissen jeder GPM-Klausur.

Typ: Lückentext

F4.Order-to-Cash: bringe die Schritte in die richtige Reihenfolge.

Richtige Reihenfolge:

  1. Bestellung empfangen
  2. Lager + Bonität prüfen
  3. Versenden
  4. Rechnung stellen
  5. Zahlung erhalten

Erklärung: O2C-Reihenfolge: 1) Bestellung empfangen, 2) Lager + Bonität prüfen (Validierung), 3) Versenden, 4) Rechnung stellen, 5) Zahlung erhalten. Klassischer Verkaufs-End-to-End-Prozess. Logik: erst prüfen, dann liefern, dann fakturieren, dann Geld.

Typ: Reihenfolge

F5.Welche Aktivität gehört NICHT zu einem typischen Kernprozess?

Antwort: Mitarbeiter rekrutieren

Erklärung: Mitarbeiter-Rekrutierung ist Unterstützungs-Prozess (HR), kein Kernprozess. Kernprozesse erzeugen DIREKT Wert für den Kunden (Produktion, Vertrieb, Beratung). HR/IT/Buchhaltung unterstützen, schaffen aber keinen direkten Kunden-Wert. Klassische Falle: Recruiting ist wichtig, aber nicht Kern.

F6.Wissensbasierte Prozesse (z.B. M&A-Beratung) gelten nicht als Geschäftsprozesse, weil sie nicht strukturiert sind.

Antwort: Falsch

Erklärung: FALSCH. Auch wissensbasierte Prozesse sind GESCHÄFTSPROZESSE, sie haben Input (Mandat), Aktivitäten (Analyse, Due Diligence, Verhandlung), Ressourcen (Berater + Experten), Output (Deal), Kunde (Unternehmen). Sie sind nur WENIGER strukturiert als Routine-Prozesse, aber definitiv Prozesse. Die Klassifikation Routine/Regel/Wissensbasiert beschreibt die STRUKTURIERTHEIT, nicht ob etwas Prozess ist.

Typ: Wahr/Falsch

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