Alle Tabs der Lerneinheit (Erklärung · Interaktiv verstehen · Praxis-Übung · Klausur-Quiz) als durchgehender Text. Ideal zum Wiederholen vor der Klausur — und für Suchmaschinen wie Google, Bing und KI-Suche (ChatGPT, Perplexity).
Das fundamentale Modell der Mikroökonomie: zwei Kurven, ein Schnittpunkt — Marktpreis und Marktmenge entstehen. Klausur-Pflicht in BWL, VWL, WI, WiIng. Ohne dieses Modell ist Mikro nicht verständlich.
Was du in der Klausur können musst:
In Klausuren oft gefragt: Berechne das Gleichgewicht und Was passiert wenn die Nachfrage steigt? Pflicht.
Nachfragekurve D (Demand): wie viel Konsumenten zu jedem Preis kaufen wollen. Fällt — bei höherem Preis weniger Nachfrage.
Angebotskurve S (Supply): wie viel Produzenten zu jedem Preis verkaufen wollen. Steigt — bei höherem Preis mehr Angebot.
Lineare Form (klausur-typisch):
mit . Steigung der Nachfrage ist (negativ), Steigung des Angebots ist (positiv).
Im Gleichgewicht gilt — der Preis räumt den Markt:
Auflösen nach :
Preis einsetzen in eine der beiden Kurven:
Beispiel: , .
→ Im Gleichgewicht werden 20 Einheiten zum Preis von 60 € gehandelt.
Bewegung entlang der Kurve entsteht wenn sich der Preis ändert. Mengen-Reaktion auf Preis.
Verschiebung der Kurve entsteht wenn sich andere Faktoren ändern (Einkommen, Geschmack, Kosten, Technologie).
| Verschiebung | Faktoren | Effekt auf P* und Q* |
|---|---|---|
| Nachfrage rechts (D steigt) | Einkommen ↑, Trend ↑, Bevölkerung ↑ | P* ↑, Q* ↑ |
| Nachfrage links (D sinkt) | Einkommen ↓, Trend ↓ | P* ↓, Q* ↓ |
| Angebot rechts (S steigt) | Kosten ↓, Technologie verbessert | P* ↓, Q* ↑ |
| Angebot links (S sinkt) | Kosten ↑, Steuer ↑ | P* ↑, Q* ↓ |
Klausur-Klassiker: "Wenn Einkommen steigt UND Produktionskosten fallen — was passiert?"
Wenn der Marktpreis über liegt:
Wenn unter liegt:
- Im Gleichgewicht: aufschreiben und nach Q auflösen.
- Q zuerst, dann P**. Q* einsetzen in die einfachere Gleichung.
- Verschiebung vs. Bewegung: Nicht-Preis-Faktor → Verschiebung. Preis ändert sich → Bewegung entlang.
- Bei doppelter Verschiebung: ein Effekt eindeutig, einer mehrdeutig.
- Überschuss = bei vorgegebenem Preis.
P und Q vertauscht. Im klassischen ökonomischen Diagramm steht P auf der y-Achse und Q auf der x-Achse — gegen mathematische Konvention (man würde y = f(x) erwarten). In Klausuren immer drauf achten.
Verschiebung mit Steigungsänderung verwechselt. Eine Verschiebung ist eine Parallelverschiebung der Kurve, KEINE Drehung. Steigung bleibt gleich. Bei Preiselastizitäts-Aufgaben ist die Steigung wichtig.
Negative Werte ignoriert. Bei oder existiert kein sinnvolles Gleichgewicht (kein Marktangebot zu positivem Preis). Markt bleibt geschlossen.
Alle Tabs der Lerneinheit (Erklärung · Interaktiv verstehen · Praxis-Übung · Klausur-Quiz) als durchgehender Text. Ideal zum Wiederholen vor der Klausur — und für Suchmaschinen wie Google, Bing und KI-Suche (ChatGPT, Perplexity).
Optimale Konsumentscheidung über Grenznutzen pro Euro. Drei klassische Nutzenfunktionen (Cobb-Douglas, perfekte Substitute, perfekte Komplemente) mit unterschiedlichen Optima.
Vertiefung des Monopols: Cournot-Punkt mit Amoroso-Robinson, Lerner-Index als Marktmacht-Maß und drei Grade der Preisdiskriminierung (Reservationspreise, Block-Tarife, Marktsegmentierung). Plus natürliches Monopol mit Regulierungsoptionen.
Das fundamentale Modell der Mikroökonomie: zwei Kurven, ein Schnittpunkt — Marktpreis und Marktmenge entstehen. Klausur-Pflicht in BWL, VWL, WI, WiIng. Ohne dieses Modell ist Mikro nicht verständlich.
Was du in der Klausur können musst:
In Klausuren oft gefragt: Berechne das Gleichgewicht und Was passiert wenn die Nachfrage steigt? Pflicht.
Nachfragekurve D (Demand): wie viel Konsumenten zu jedem Preis kaufen wollen. Fällt — bei höherem Preis weniger Nachfrage.
Angebotskurve S (Supply): wie viel Produzenten zu jedem Preis verkaufen wollen. Steigt — bei höherem Preis mehr Angebot.
Lineare Form (klausur-typisch):
P_D = a - b · Q (Nachfrage)
P_S = c + d · Q (Angebot)
mit a, b, c, d > 0. Steigung der Nachfrage ist -b (negativ), Steigung des Angebots ist +d (positiv).
Im Gleichgewicht gilt P_D = P_S — der Preis räumt den Markt:
a - b · Q^* = c + d · Q^*
Auflösen nach Q^*:
Q^* = (a - c)/(b + d)
Preis einsetzen in eine der beiden Kurven:
P^* = c + d · Q^* = a - b · Q^*
Beispiel: D: P = 100 - 2Q, S: P = 20 + 2Q.
Q^* = (100 - 20) / (2 + 2) = 20P^* = 20 + 2 · 20 = 60→ Im Gleichgewicht werden 20 Einheiten zum Preis von 60 € gehandelt.
Bewegung entlang der Kurve entsteht wenn sich der Preis ändert. Mengen-Reaktion auf Preis.
Verschiebung der Kurve entsteht wenn sich andere Faktoren ändern (Einkommen, Geschmack, Kosten, Technologie).
| Verschiebung | Faktoren | Effekt auf P* und Q* |
|---|---|---|
| Nachfrage rechts (D steigt) | Einkommen ↑, Trend ↑, Bevölkerung ↑ | P* ↑, Q* ↑ |
| Nachfrage links (D sinkt) | Einkommen ↓, Trend ↓ | P* ↓, Q* ↓ |
| Angebot rechts (S steigt) | Kosten ↓, Technologie verbessert | P* ↓, Q* ↑ |
| Angebot links (S sinkt) | Kosten ↑, Steuer ↑ | P* ↑, Q* ↓ |
Klausur-Klassiker: "Wenn Einkommen steigt UND Produktionskosten fallen — was passiert?"
Wenn der Marktpreis P über P^* liegt:
Wenn P unter P^* liegt:
- Im Gleichgewicht:
P_D = P_Saufschreiben und nach Q auflösen.- Q zuerst, dann P**. Q* einsetzen in die einfachere Gleichung.
- Verschiebung vs. Bewegung: Nicht-Preis-Faktor → Verschiebung. Preis ändert sich → Bewegung entlang.
- Bei doppelter Verschiebung: ein Effekt eindeutig, einer mehrdeutig.
- Überschuss =
|Q_S - Q_D|bei vorgegebenem Preis.
P und Q vertauscht. Im klassischen ökonomischen Diagramm steht P auf der y-Achse und Q auf der x-Achse — gegen mathematische Konvention (man würde y = f(x) erwarten). In Klausuren immer drauf achten.
Verschiebung mit Steigungsänderung verwechselt. Eine Verschiebung ist eine Parallelverschiebung der Kurve, KEINE Drehung. Steigung bleibt gleich. Bei Preiselastizitäts-Aufgaben ist die Steigung wichtig.
Negative Werte ignoriert. Bei Q^* < 0 oder P^* < 0 existiert kein sinnvolles Gleichgewicht (kein Marktangebot zu positivem Preis). Markt bleibt geschlossen.
Stell die Parameter der Nachfrage- und Angebotskurve mit den Slidern ein. Die Plattform berechnet Q* und P* live, zeichnet die Kurven und markiert den Gleichgewichtspunkt. Probiere die Verschiebungen aus — z.B. "Demand-Shift" um zu sehen wie sich beide Werte verändern.
Interaktive Visualisierung
Klassisches Angebot-Nachfrage-Diagramm mit Marktgleichgewicht, Konsumenten- und Produzentenrente.
Klausur-Tipp: beobachte Verschiebungen einer einzelnen Kurve — die Effekte auf P* und Q* sind eindeutig. Bei doppelter Verschiebung (z.B. Demand-Shift UND Supply-Shift) wird einer eindeutig, der andere mehrdeutig.
Klausur-typische Aufgaben: Gleichgewicht berechnen, Verschiebungen analysieren, Überschüsse identifizieren.
Klausurfragen mit Lösungen (6)
Antwort: 20
Erklärung: Im Gleichgewicht: 100 − 2Q = 20 + 2Q → 80 = 4Q → Q* = 20. Klausur-Standard. Plus P* = 20 + 2·20 = 60.
Typ: Zahlen-Eingabe
Antwort: 60
Erklärung: P* = 20 + 2·20 = 60. Plausibilitäts-Check mit der Nachfrage: 100 − 2·20 = 60 ✓. Beide Kurven liefern denselben Wert im Gleichgewicht.
Typ: Zahlen-Eingabe
Antwort: Bei jedem Preis wird mehr nachgefragt
Erklärung: Rechts-Verschiebung der Nachfrage = bei gleichem Preis wird mehr Menge nachgefragt. Ursachen: Einkommen ↑, Bevölkerungswachstum, Trend-Effekt. Effekt auf Markt: P* ↑, Q* ↑.
Antwort: Wahr
Erklärung: Korrekt. Höchstpreis < P* → Konsumenten wollen mehr als Produzenten anbieten → Nachfrageüberschuss. Klassisches Beispiel: Mietpreisbremse, sozialer Wohnungsbau.
Typ: Wahr/Falsch
Zuordnungen:
Erklärung: Klausur-Pflichtwissen: Klassifizieren von Ereignissen nach D/S-Effekt. Faustregel: Einkommen/Trend → Demand. Kosten/Steuer/Technologie → Supply.
Typ: Zuordnung
Lösungen pro Lücke:
Erklärung: P < P*: Nachfrage > Angebot → Knappheit. P > P*: Angebot > Nachfrage → Überschuss/Lager. Klausur-Klassiker zur Markträumungs-Logik.
Typ: Lückentext
Klausurfragen mit Lösungen (6)
Richtige Reihenfolge:
Erklärung: Standard-Workflow: Funktionen → gleichsetzen → Q* → P* → checken. Bei P* < 0 oder Q* < 0 ist das Modell unrealistisch (kein Markt zu negativen Preisen).
Typ: Reihenfolge
Antwort: 20
Erklärung: 60 − Q = 20 + Q → 40 = 2Q → Q* = 20. Plus P* = 20 + 20 = 40. Klausur-Standard: lineare Kurven gleichsetzen.
Typ: Zahlen-Eingabe
Antwort: Q* steigt, P* unklar (mehrdeutig)
Erklärung: D rechts und S rechts → Q* steigt eindeutig (beide Effekte ziehen Q nach oben). P* ist unklar: D ↑ erhöht P, S ↑ senkt P — abhängig von relativer Stärke. Klausur-Klassiker zur komparativen Statik.
Antwort: Falsch
Erklärung: FALSCH. Verschiebung ist eine Parallelverschiebung — Steigung bleibt gleich. Eine Steigungs-Änderung wäre eine Drehung (z.B. bei veränderter Preiselastizität). Klausur-Falle.
Typ: Wahr/Falsch
Antwort: 12.5 (Toleranz ±0.1)
Erklärung: Bei P=25 in D: 25 = 50 − 2Q → Q_D = 12,5. Im Gleichgewicht wäre P*=30, Q*=10. Höchstpreis 25 < 30 → Nachfrageüberschuss: Q_D=12,5 vs Q_S=7,5 → 5 Einheiten zu wenig.
Typ: Zahlen-Eingabe
Richtige Antworten: Im Gleichgewicht räumt sich der Markt: `Q_D = Q_S`; Verschiebung der Nachfrage rechts erhöht Q* und P*; Bewegung entlang der Kurve = Preisreaktion; Steigende Produktionskosten verschieben Angebot links
Erklärung: Korrekt: Markträumung, D-rechts-Effekt, Bewegung entlang = Preis, Kosten ↑ = S links. Falsch: Höchstpreis ÜBER P* hat keinen Effekt (Markt unter P* sowieso); im Gleichgewicht GIBT ES KEINE Überschüsse.
Typ: Multi-Select
Strategische Interaktion: Auszahlungsmatrix, dominante Strategien, beste Antwort, Nash-Gleichgewicht. Mit interaktiver 2×2-Matrix und vier Klausur-Klassikern (Gefangenendilemma, Battle of the Sexes, Hirschjagd, Matching Pennies).