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  • Einführung
  • Die Formel
  • Die fünf Klassen
  • Punkt- vs. Bogen-Elastizität
  • Umsatz-Regel
  • Determinanten
  • Klausur-Faustregeln
  • Andere Elastizitäten (kurz)
  • Typischer Stolperstein
ThemenVWLPreiselastizität der Nachfrage
VWL·4Lerneinheiten·20min·Stand02.08.2026

Preiselastizität der Nachfrage.

Die Preiselastizität misst, wie stark die nachgefragte Menge auf Preisänderungen reagiert, Klausur-Pflicht in BWL, VWL, Marketing. Das wichtigste Werkzeug für Preisstrategie-Entscheidungen.

Was du in der Klausur können musst:

  • Formel εD=%ΔQ%ΔP\varepsilon_D = \dfrac{\%\Delta Q}{\%\Delta P}εD​=%ΔP%ΔQ​ verstehen und anwenden
  • 5 Elastizitäts-Klassen unterscheiden (vollkommen un-/elastisch etc.)
  • Umsatz-Effekt vorhersagen: bei welcher Elastizität erhöht/senkt eine Preissenkung den Umsatz?
  • Determinanten der Elastizität nennen (Substitute, Notwendigkeit, Zeit)
  • Bogen- vs. Punkt-Elastizität abgrenzen

In Klausuren oft gefragt: Berechne die Preiselastizität und Sollte der Anbieter Preis senken oder erhöhen? Pflicht.

εD=%ΔQ%ΔP=ΔQ/QΔP/P\varepsilon_D = \frac{\%\Delta Q}{\%\Delta P} = \frac{\Delta Q / Q}{\Delta P / P}εD​=%ΔP%ΔQ​=ΔP/PΔQ/Q​

Vorzeichen: bei normalen Gütern ist εD<0\varepsilon_D < 0εD​<0 (Preis steigt → Menge fällt). In der Praxis und Klausur wird oft der Betrag ∣ε∣|\varepsilon|∣ε∣ genutzt, Vorzeichen klar im Kontext.

Beispiel: P steigt um 10 %, Q fällt um 20 %. ε=−20%/10%=−2\varepsilon = -20\% / 10\% = -2ε=−20%/10%=−2, ∣ε∣=2|\varepsilon| = 2∣ε∣=2 → elastisch.

| ∣ε∣|\varepsilon|∣ε∣ | Bezeichnung | Bedeutung | |---|---|---| | ∣ε∣=0|\varepsilon| = 0∣ε∣=0 | vollkommen unelastisch | Menge reagiert gar nicht (lebensnotwendig) | | 0<∣ε∣<10 < |\varepsilon| < 10<∣ε∣<1 | unelastisch | Menge ändert sich schwächer als Preis | | ∣ε∣=1|\varepsilon| = 1∣ε∣=1 | einheitselastisch | Menge ändert sich proportional | | 1<∣ε∣<∞1 < |\varepsilon| < \infty1<∣ε∣<∞ | elastisch | Menge ändert sich stärker als Preis | | ∣ε∣→∞|\varepsilon| \to \infty∣ε∣→∞ | vollkommen elastisch | Mini-Preis-Erhöhung → Menge geht auf 0 |

Visuell:

  • vollkommen unelastisch → senkrechte Nachfragekurve
  • vollkommen elastisch → waagerechte Nachfragekurve

Punkt-Elastizität

An einem konkreten Punkt (P0,Q0)(P_0, Q_0)(P0​,Q0​):

ε=dQdP⋅P0Q0\varepsilon = \frac{dQ}{dP} \cdot \frac{P_0}{Q_0}ε=dPdQ​⋅Q0​P0​​

Bei linearer Nachfrage P=a−bQP = a - bQP=a−bQ gilt dQ/dP=−1/bdQ/dP = -1/bdQ/dP=−1/b:

ε=−P0b⋅Q0\varepsilon = -\frac{P_0}{b \cdot Q_0}ε=−b⋅Q0​P0​​

Wichtig: entlang einer linearen Nachfragekurve variiert die Elastizität! Bei hohem P (kleinem Q) ist sie hoch (elastisch), bei niedrigem P (großem Q) niedrig (unelastisch).

Bogen-Elastizität (Mittelpunktsformel)

Für zwei diskrete Punkte (P1,Q1)(P_1, Q_1)(P1​,Q1​) und (P2,Q2)(P_2, Q_2)(P2​,Q2​):

εarc=Q2−Q1(Q1+Q2)/2÷P2−P1(P1+P2)/2\varepsilon_{\text{arc}} = \frac{Q_2 - Q_1}{(Q_1 + Q_2)/2} \div \frac{P_2 - P_1}{(P_1 + P_2)/2}εarc​=(Q1​+Q2​)/2Q2​−Q1​​÷(P1​+P2​)/2P2​−P1​​

Vorteil: symmetrisch, gleicher Wert egal in welche Richtung man rechnet.

Bei elastischer Nachfrage (∣ε∣>1|\varepsilon| > 1∣ε∣>1): Preissenkung erhöht Umsatz, Preiserhöhung senkt Umsatz.

Bei unelastischer Nachfrage (∣ε∣<1|\varepsilon| < 1∣ε∣<1): Preissenkung senkt Umsatz, Preiserhöhung erhöht Umsatz.

Bei einheitselastisch (∣ε∣=1|\varepsilon| = 1∣ε∣=1): Umsatz ist maximal und reagiert nicht auf Preisänderungen.

Klausur-Klassiker: "Sollte der Monopolist Preis senken?" → Antwort hängt davon ab, in welchem Bereich der Nachfragekurve er aktuell ist.

Was bestimmt die Elastizität?

  1. Substitute, viele Alternativen → elastisch (z.B. Coca-Cola vs. andere Cola)
  2. Lebensnotwendigkeit, Insulin → unelastisch, Luxusgut → elastisch
  3. Zeit, kurzfristig unelastisch (Gewohnheiten), langfristig elastischer
  4. Marktdefinition, eng definiert → elastisch ("Pizza Margherita"), breit → unelastisch ("Lebensmittel")
  5. Anteil am Budget, Salz: unelastisch (geringer Anteil), Auto: elastischer
  1. |ε| > 1 = elastisch, < 1 = unelastisch, auswendig.
  2. Linear: ε variiert entlang der Kurve. Hohe P → elastisch, niedrige P → unelastisch.
  3. Umsatz max bei ε = −1 (Mittelpunkt der linearen Nachfragekurve).
  4. Bei elastisch: Preis senken erhöht Umsatz, bei unelastisch nicht.
  5. Bogen-Elastizität für diskrete Sprünge, Punkt-Elastizität für lokale Analyse.
  • Einkommenselastizität εY\varepsilon_YεY​: %ΔQ/%ΔY\%\Delta Q / \%\Delta Y%ΔQ/%ΔY. Positiv für normale Güter, negativ für inferiore.
  • Kreuzpreis-Elastizität εX,Y\varepsilon_{X,Y}εX,Y​: positiv bei Substituten, negativ bei Komplementen.

Vorzeichen vergessen. Bei normalen Gütern ist ε<0\varepsilon < 0ε<0. Wenn die Klausur "berechne ε" sagt, meist Betrag akzeptiert, aber bei "elastisch oder unelastisch?" ist der Betrag entscheidend.

Konstante Elastizität bei linearer Kurve angenommen. FALSCH. Bei linearer Nachfrage variiert ε entlang der Kurve. Konstante Elastizität gibt es bei isoelastischen Funktionen wie Q=A⋅P−εQ = A \cdot P^{-\varepsilon}Q=A⋅P−ε.

% mit absoluten Änderungen verwechselt. Es geht IMMER um relative (%) Änderungen, nicht um absolute. ε ist eine dimensionslose Zahl.

Wähle einen Punkt auf der Nachfragekurve mit dem Q-Slider. Die Plattform berechnet live ε_D, klassifiziert (elastisch/unelastisch/einheitselastisch), und zeigt den Umsatz P·Q. Beobachte: bei linearer Kurve variiert ε stark entlang der Kurve, und der Umsatz ist maximal beim Mittelpunkt (ε = −1).

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Klausur-Tipp: der Umsatz-Peak ist immer dort, wo |ε| = 1. Bei linearer Nachfrage P = a − b·Q liegt das genau bei Q = a/(2b). Plausibilitäts-Check für Maximierungs-Aufgaben.

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Inhalt dieser Übersicht

  1. Erklärung(Erklärung)
  2. Interaktiv verstehen(Visualisierung / Interaktiv)
  3. Praxis-Übung(Quiz / Klausurfragen)
  4. Klausur-Quiz(Quiz / Klausurfragen)
Teil 1·Erklärung

Erklärung

Die Preiselastizität misst, wie stark die nachgefragte Menge auf Preisänderungen reagiert, Klausur-Pflicht in BWL, VWL, Marketing. Das wichtigste Werkzeug für Preisstrategie-Entscheidungen.

Was du in der Klausur können musst:

  • Formel ε_D = (\%Δ Q)/(\%Δ P) verstehen und anwenden
  • 5 Elastizitäts-Klassen unterscheiden (vollkommen un-/elastisch etc.)
  • Umsatz-Effekt vorhersagen: bei welcher Elastizität erhöht/senkt eine Preissenkung den Umsatz?
  • Determinanten der Elastizität nennen (Substitute, Notwendigkeit, Zeit)
  • Bogen- vs. Punkt-Elastizität abgrenzen

In Klausuren oft gefragt: Berechne die Preiselastizität und Sollte der Anbieter Preis senken oder erhöhen? Pflicht.

Die Formel

ε_D = (\%Δ Q)/(\%Δ P) = (Δ Q / Q)/(Δ P / P)

Vorzeichen: bei normalen Gütern ist ε_D < 0 (Preis steigt → Menge fällt). In der Praxis und Klausur wird oft der Betrag |ε| genutzt, Vorzeichen klar im Kontext.

Beispiel: P steigt um 10 %, Q fällt um 20 %. ε = -20\% / 10\% = -2, |ε| = 2 → elastisch.

Die fünf Klassen

| |ε| | Bezeichnung | Bedeutung | |---|---|---| | |ε| = 0 | vollkommen unelastisch | Menge reagiert gar nicht (lebensnotwendig) | | 0 < |ε| < 1 | unelastisch | Menge ändert sich schwächer als Preis | | |ε| = 1 | einheitselastisch | Menge ändert sich proportional | | 1 < |ε| < ∞ | elastisch | Menge ändert sich stärker als Preis | | |ε| → ∞ | vollkommen elastisch | Mini-Preis-Erhöhung → Menge geht auf 0 |

Visuell:

  • vollkommen unelastisch → senkrechte Nachfragekurve
  • vollkommen elastisch → waagerechte Nachfragekurve

Punkt- vs. Bogen-Elastizität

Punkt-Elastizität

An einem konkreten Punkt (P₀, Q₀):

ε = dQ/dP · P₀/Q₀

Bei linearer Nachfrage P = a - bQ gilt dQ/dP = -1/b:

ε = -P₀/(b · Q₀)

Wichtig: entlang einer linearen Nachfragekurve variiert die Elastizität! Bei hohem P (kleinem Q) ist sie hoch (elastisch), bei niedrigem P (großem Q) niedrig (unelastisch).

Bogen-Elastizität (Mittelpunktsformel)

Für zwei diskrete Punkte (P₁, Q₁) und (P₂, Q₂):

ε_(arc) = (Q₂ - Q₁)/((Q₁ + Q₂)/2) ÷ (P₂ - P₁)/((P₁ + P₂)/2)

Vorteil: symmetrisch, gleicher Wert egal in welche Richtung man rechnet.

Umsatz-Regel

Bei elastischer Nachfrage (|ε| > 1): Preissenkung erhöht Umsatz, Preiserhöhung senkt Umsatz.

Bei unelastischer Nachfrage (|ε| < 1): Preissenkung senkt Umsatz, Preiserhöhung erhöht Umsatz.

Bei einheitselastisch (|ε| = 1): Umsatz ist maximal und reagiert nicht auf Preisänderungen.

Klausur-Klassiker: "Sollte der Monopolist Preis senken?" → Antwort hängt davon ab, in welchem Bereich der Nachfragekurve er aktuell ist.

Determinanten

Was bestimmt die Elastizität?

  1. Substitute, viele Alternativen → elastisch (z.B. Coca-Cola vs. andere Cola)
  2. Lebensnotwendigkeit, Insulin → unelastisch, Luxusgut → elastisch
  3. Zeit, kurzfristig unelastisch (Gewohnheiten), langfristig elastischer
  4. Marktdefinition, eng definiert → elastisch ("Pizza Margherita"), breit → unelastisch ("Lebensmittel")
  5. Anteil am Budget, Salz: unelastisch (geringer Anteil), Auto: elastischer

Klausur-Faustregeln

  1. |ε| > 1 = elastisch, < 1 = unelastisch, auswendig.
  2. Linear: ε variiert entlang der Kurve. Hohe P → elastisch, niedrige P → unelastisch.
  3. Umsatz max bei ε = −1 (Mittelpunkt der linearen Nachfragekurve).
  4. Bei elastisch: Preis senken erhöht Umsatz, bei unelastisch nicht.
  5. Bogen-Elastizität für diskrete Sprünge, Punkt-Elastizität für lokale Analyse.

Andere Elastizitäten (kurz)

  • Einkommenselastizität ε_Y: \%Δ Q / \%Δ Y. Positiv für normale Güter, negativ für inferiore.
  • Kreuzpreis-Elastizität ε_(X,Y): positiv bei Substituten, negativ bei Komplementen.

Typischer Stolperstein

Vorzeichen vergessen. Bei normalen Gütern ist ε < 0. Wenn die Klausur "berechne ε" sagt, meist Betrag akzeptiert, aber bei "elastisch oder unelastisch?" ist der Betrag entscheidend.

Konstante Elastizität bei linearer Kurve angenommen. FALSCH. Bei linearer Nachfrage variiert ε entlang der Kurve. Konstante Elastizität gibt es bei isoelastischen Funktionen wie Q = A · P^(-ε).

% mit absoluten Änderungen verwechselt. Es geht IMMER um relative (%) Änderungen, nicht um absolute. ε ist eine dimensionslose Zahl.

Teil 2·Visualisierung / Interaktiv

Interaktiv verstehen

Elastizitäts-Lab

Wähle einen Punkt auf der Nachfragekurve mit dem Q-Slider. Die Plattform berechnet live ε_D, klassifiziert (elastisch/unelastisch/einheitselastisch), und zeigt den Umsatz P·Q. Beobachte: bei linearer Kurve variiert ε stark entlang der Kurve, und der Umsatz ist maximal beim Mittelpunkt (ε = −1).

Interaktive Visualisierung

Preis- und Einkommenselastizitaet der Nachfrage mit elastischen vs. unelastischen Bereichen.

Klausur-Tipp: der Umsatz-Peak ist immer dort, wo |ε| = 1. Bei linearer Nachfrage P = a − b·Q liegt das genau bei Q = a/(2b). Plausibilitäts-Check für Maximierungs-Aufgaben.

Teil 3·Quiz / Klausurfragen

Praxis-Übung

Elastizitäts-Praxis

Klausur-typische Aufgaben: ε berechnen, klassifizieren, Umsatz-Effekte vorhersagen.

Klausurfragen mit Lösungen (6)

F1.Preis steigt um 10 %, Menge fällt um 25 %. Berechne ε_D (mit Vorzeichen).

Antwort: -2.5 (Toleranz ±0.05)

Erklärung: ε_D = %ΔQ / %ΔP = -25%/10% = -2,5. |ε|=2,5 > 1 → elastisch. Klausur-Standard: einfache Verhältnis-Berechnung.

Typ: Zahlen-Eingabe

F2.Bei welcher Elastizität führt eine Preissenkung zu höherem Umsatz?

Antwort: Elastische Nachfrage |ε| > 1

Erklärung: Bei elastischer Nachfrage steigt die Menge stärker als der Preis fällt → Umsatz P·Q steigt. Bei unelastisch wäre es umgekehrt: Preissenkung → leichte Mengensteigerung → Umsatz sinkt.

F3.Bei einer linearen Nachfragekurve ist die Preiselastizität konstant.

Antwort: Falsch

Erklärung: FALSCH. Bei linearer Nachfrage variiert ε entlang der Kurve. Bei hohem Preis (kleines Q) ist ε hoch (elastisch), bei niedrigem Preis hoch unelastisch. Konstante ε gibt es bei isoelastischen Funktionen wie Q = A·P^(-ε).

Typ: Wahr/Falsch

F4.Ordne den Werten die Elastizitäts-Klasse zu:

Zuordnungen:

  • |ε| = 0 → Vollkommen unelastisch
  • |ε| = 0,4 → Unelastisch
  • |ε| = 1 → Einheitselastisch
  • |ε| = 2,5 → Elastisch

Erklärung: Schwellen sind 0, 1 und ∞. Vollkommen unelastisch (ε=0) = Insulin-artige Güter. Vollkommen elastisch (ε=∞) = perfekter Wettbewerb mit identischen Produkten.

Typ: Zuordnung

F5.Nachfragefunktion P = 100 − 2Q. An Punkt Q=20 (also P=60): berechne die Punkt-Elastizität ε. (auf 1 Nachkommastelle, Vorzeichen!)

Antwort: -1.5 (Toleranz ±0.05)

Erklärung: Bei linearer Nachfrage P = a − bQ: ε = -P/(b·Q) = -60/(2·20) = -60/40 = -1,5. |ε|=1,5 > 1 → elastisch. An diesem Punkt würde Preissenkung den Umsatz erhöhen.

Typ: Zahlen-Eingabe

F6.Bei linearer Nachfrage ist der Umsatz {{1}} bei |ε| = {{2}}. Diese Stelle liegt bei Q = {{3}}.

Lösungen pro Lücke:

  • {{1}}: maximal / Maximum / max
  • {{2}}: 1
  • {{3}}: a/(2b) / a/2b / a÷2b / a/(2*b)

Erklärung: Umsatz U(Q) = P·Q = (a−bQ)·Q = aQ−bQ². Maximum bei dU/dQ = a−2bQ = 0 → Q = a/(2b). An diesem Punkt ist ε exakt -1.

Typ: Lückentext

Teil 4·Quiz / Klausurfragen

Klausur-Quiz

Klausurfragen mit Lösungen (6)

F1.Mit Bogen-Elastizität: P von 8 auf 12, Q von 100 auf 60. Berechne ε_(arc) (auf 2 Nachkommastellen).

Antwort: -1.25 (Toleranz ±0.05)

Erklärung: Mittelpunktsformel: ΔQ/((Q1+Q2)/2) ÷ ΔP/((P1+P2)/2) = (-40/80) / (4/10) = -0,5 / 0,4 = -1,25. |ε|=1,25 → elastisch.

Typ: Zahlen-Eingabe

F2.Sortiere die Schritte für Punkt-Elastizität auf einer linearen Nachfrage:

Richtige Reihenfolge:

  1. Nachfrage P = a − b·Q identifizieren
  2. Punkt (P0, Q0) auf der Kurve festlegen
  3. ε = -P0/(b·Q0) anwenden
  4. Klassifizieren: |ε| ≷ 1?

Erklärung: Standard-Workflow für lineare Nachfrage. Bei nicht-linearer Kurve braucht es Differential-Rechnung, ableiten dann ε = (dQ/dP)·(P/Q).

Typ: Reihenfolge

F3.Welche Aussagen über Preiselastizität sind RICHTIG?

Richtige Antworten: Bei normalen Gütern ist ε negativ; Substitute machen Nachfrage elastischer; Lebensnotwendige Güter sind unelastisch; Bei isoelastischer Nachfrage Q = A·P^(-ε) ist ε konstant

Erklärung: Korrekt: ε neg, Substitute, Notwendigkeit, isoelastisch. Falsch: Lange Zeit → ELASTISCHER (Konsumenten passen sich an); Salz hat NIEDRIGEN Budget-Anteil → unelastisch.

Typ: Multi-Select

F4.Ein Monopolist verkauft aktuell zu einem Preis, bei dem |ε|=0,5. Was sollte er tun, um den Umsatz zu maximieren?

Antwort: Preis erhöhen, die Menge wird schwächer fallen, Umsatz steigt

Erklärung: |ε|=0,5 → unelastisch. Preiserhöhung führt zu nur kleinem Mengenrückgang → Umsatz steigt. Optimum erreicht der Monopolist erst wenn er sich Richtung |ε|=1 (Mittelpunkt der linearen Kurve) bewegt.

F5.Eine Mehrwertsteuer auf Salz (sehr unelastisch) wird hauptsächlich von den Konsumenten getragen.

Antwort: Wahr

Erklärung: Korrekt. Bei unelastischer Nachfrage zahlen die Konsumenten den Großteil einer Mehrwertsteuer (Steuer wird überwälzt). Bei elastischer Nachfrage trägt der Anbieter mehr. Klausur-Klassiker zur Steuer-Inzidenz.

Typ: Wahr/Falsch

F6.Nachfrage P = 200 − 4Q. Bei welchem Q ist die Elastizität gleich −1 (= Umsatzmaximum)?

Antwort: 25

Erklärung: Q_max = a/(2b) = 200/(2·4) = 200/8 = 25. Plus P = 200 − 4·25 = 100. Umsatz an diesem Punkt = 25·100 = 2.500. Klausur-Klassiker: lineare Nachfrage hat ε=-1 immer am Mittelpunkt.

Typ: Zahlen-Eingabe

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