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Rechenregeln für E(X) und Var(X): Linearität, Skalierung mit a², Summen mit/ohne Unabhängigkeit, Verschiebungssatz, klassische E/Var je Verteilung.
Auffrischer und Vertiefung: die Rechenregeln für E(X) und Var(X), die in jeder Stats-Klausur als Hilfsschritt gebraucht werden. Bei linearen Transformationen, Summen und Approximationen.
Was du in der Klausur können musst:
Diskret:
Stetig:
Erwartungswert ist der gewichtete Mittelwert der möglichen Werte. Bei einem fairen Würfel:
Verschiebungssatz: die zweite Form ist oft bequemer.
— Standardabweichung in derselben Einheit wie X.
Beispiel: Y = 2X + 5 mit X = Würfel. .
— gilt immer, auch bei abhängigen ZVs.
Beobachtung: das b verschwindet (additive Konstanten ändern Streuung nicht). Das a kommt quadriert rein.
Beispiel: Y = 2X + 5 mit X = Würfel (). .
— nur bei Unabhängigkeit.
Bei Abhängigkeit kommt die Kovarianz dazu: .
| Verteilung | E(X) | Var(X) |
|---|---|---|
| Bernoulli (p) | p | p(1-p) |
| Binomial (n, p) | np | np(1-p) |
| Poisson (λ) | λ | λ |
| Gleichverteilung (a, b) | (a+b)/2 | (b-a)²/12 |
| Normal (μ, σ²) | μ | σ² |
| Geometrisch (p) | 1/p | (1-p)/p² |
| Exponential (λ) | 1/λ | 1/λ² |
Klausur-Klassiker:
Heißt: mehr als vom Mittelwert weg passiert höchstens mit Wahrscheinlichkeit .
Konsequenz: mindestens 75 % der Werte liegen in (für JEDE Verteilung), bei Normal sind es sogar 95 %.
X = Würfel-Augenzahl. Y = 2X − 1. Berechne E(Y) und Var(Y).
Lösung:
- E ist linear — Konstanten ziehen aus E heraus, Summen werden gespalten.
- Var quadriert die Konstante — , NICHT .
- +b ändert Var nicht — Verschiebungs-Konstanten haben keinen Effekt auf Streuung.
- Var(X+Y) = Var(X)+Var(Y) nur wenn unabhängig.
- Verschiebungssatz wenn bekannt.
Var(X+Y) bei Abhängigkeit. Klausur-Falle: man addiert die Varianzen, vergisst die Kovarianz. Bei abhängigen X, Y → .
a² statt a vergessen. , nicht . Wer das vergisst, ist 50 % daneben.
E(X)² vs. E(X²). Verschiebungssatz: . Reihenfolge wichtig — erst quadrieren, dann Erwartungswert (oder umgekehrt im zweiten Term).
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Die wichtigste stetige Verteilung der Statistik. Glockenkurve, Standardisierung, Z-Score, 68-95-99,7-Regel und Tabellen-Lookup für Klausur-Aufgaben.
Die zwei wichtigsten diskreten Verteilungen. Binomial zählt Erfolge bei n Versuchen, Poisson zählt seltene Ereignisse pro Intervall — mit Approximations-Tricks zwischen Binomial, Poisson und Normal.
Bereich um den Stichprobenmittelwert, in dem der wahre Populationsmittelwert mit (1−α) Sicherheit liegt. Standard-Quantile, Wurzel-Gesetz, Stichprobenplanung — Klausur-Pflicht.
Auffrischer und Vertiefung: die Rechenregeln für E(X) und Var(X), die in jeder Stats-Klausur als Hilfsschritt gebraucht werden. Bei linearen Transformationen, Summen und Approximationen.
Was du in der Klausur können musst:
E(aX + b) = a · E(X) + bVar(aX + b) = a² · Var(X)E(X+Y) = E(X) + E(Y) immer, Var(X+Y) = Var(X) + Var(Y) nur bei Unabhängigkeitσ(X) = √(Var(X))Diskret:
E(X) = Σ_i x_i · P(X = x_i)Stetig:
E(X) = ∫ x · f(x) dx
Erwartungswert ist der gewichtete Mittelwert der möglichen Werte. Bei einem fairen Würfel:
E(X) = 1 · 1/6 + 2 · 1/6 + ... + 6 · 1/6 = 21/6 = 3,5
Var(X) = E[(X - E(X))²] = E(X²) - E(X)²
Verschiebungssatz: die zweite Form ist oft bequemer.
σ(X) = √(Var(X)) — Standardabweichung in derselben Einheit wie X.
E(aX + b) = a · E(X) + b
Beispiel: Y = 2X + 5 mit X = Würfel.
E(Y) = 2 · 3,5 + 5 = 12.
E(X + Y) = E(X) + E(Y)— gilt immer, auch bei abhängigen ZVs.
Var(aX + b) = a² · Var(X)
Beobachtung: das b verschwindet (additive Konstanten ändern Streuung nicht). Das a kommt quadriert rein.
Beispiel: Y = 2X + 5 mit X = Würfel (Var(X) = 35/12 ≈ 2,917).
Var(Y) = 4 · 2,917 = 11,667.
Var(X + Y) = Var(X) + Var(Y)— nur bei Unabhängigkeit.
Bei Abhängigkeit kommt die Kovarianz dazu:
Var(X + Y) = Var(X) + Var(Y) + 2 · Cov(X, Y).
| Verteilung | E(X) | Var(X) |
|---|---|---|
| Bernoulli (p) | p | p(1-p) |
| Binomial (n, p) | np | np(1-p) |
| Poisson (λ) | λ | λ |
| Gleichverteilung (a, b) | (a+b)/2 | (b-a)²/12 |
| Normal (μ, σ²) | μ | σ² |
| Geometrisch (p) | 1/p | (1-p)/p² |
| Exponential (λ) | 1/λ | 1/λ² |
Klausur-Klassiker:
E = 3,5, Var = 35/12 ≈ 2,92E = 7, Var = 35/6 ≈ 5,83 (Var addiert sich!)
P(|X - μ| ≥ k · σ) ≤ 1/k²
Heißt: mehr als k · σ vom Mittelwert weg passiert höchstens mit Wahrscheinlichkeit 1/k².
Konsequenz: mindestens 75 % der Werte liegen in μ ± 2σ (für JEDE Verteilung), bei Normal sind es sogar 95 %.
X = Würfel-Augenzahl. Y = 2X − 1. Berechne E(Y) und Var(Y).
Lösung:
E(X) = 3,5, Var(X) = 35/12E(Y) = 2 · 3,5 - 1 = 6Var(Y) = 2² · 35/12 = 4 · 35/12 = 35/3 ≈ 11,67σ(Y) = √(35/3) ≈ 3,42
- E ist linear — Konstanten ziehen aus E heraus, Summen werden gespalten.
- Var quadriert die Konstante —
Var(aX) = a² · Var(X), NICHTa · Var(X).- +b ändert Var nicht — Verschiebungs-Konstanten haben keinen Effekt auf Streuung.
- Var(X+Y) = Var(X)+Var(Y) nur wenn unabhängig.
- Verschiebungssatz
Var(X) = E(X²) - E(X)²wennE(X²)bekannt.
Var(X+Y) bei Abhängigkeit. Klausur-Falle: man addiert die Varianzen, vergisst die Kovarianz. Bei abhängigen X, Y → Var(X+Y) = Var(X) + Var(Y) + 2 Cov(X,Y).
a² statt a vergessen. Var(2X) = 4 · Var(X), nicht 2 · Var(X). Wer das vergisst, ist 50 % daneben.
E(X)² vs. E(X²). Verschiebungssatz: Var(X) = E(X²) - [E(X)]². Reihenfolge wichtig — erst quadrieren, dann Erwartungswert (oder umgekehrt im zweiten Term).
Stell die Slider a und b ein für die Transformation Y = aX + b. X ist der faire Würfel mit P(X=k) = 1/6 für k=1..6. Live-Berechnung von E und Var beider ZVs zeigt: E(Y) = a·E(X) + b und Var(Y) = a²·Var(X). Die Konstante b verschiebt nur den Mittelwert, ändert aber die Streuung NICHT.
Interaktive Visualisierung
Plottet Verteilungen von Würfelsummen und linearen Transformationen.
Klausur-Tipp: mit a = 0 wird Y konstant (=b). E(Y) = b, Var(Y) = 0 — perfekter Plausibilitäts-Check, dass die Quadrierung von a richtig in der Var-Formel landet.
Klausur-typische Aufgaben: E und Var von linearen Transformationen, Summen und kombinierten Größen berechnen.
Klausurfragen mit Lösungen (6)
Antwort: 8
Erklärung: E(2X+1) = 2·E(X) + 1 = 2·3,5 + 1 = 8. Linearität von E: Konstante a aus E rausziehen, Konstante b einfach addieren.
Typ: Zahlen-Eingabe
Antwort: 36
Erklärung: Var(3X−7) = 3² · Var(X) = 9·4 = 36. ACHTUNG: a wird QUADRIERT, b verschwindet! Var(3X) ≠ 3·Var(X).
Typ: Zahlen-Eingabe
Antwort: 8
Erklärung: Bei Unabhängigkeit: Var(X+Y) = Var(X) + Var(Y) = 5+3 = 8. Klausur-Voraussetzung: 'unabhängig' MUSS in der Aufgabe stehen, sonst Cov(X,Y) ergänzen.
Typ: Zahlen-Eingabe
Antwort: Wahr
Erklärung: Korrekt. Linearität von E gilt IMMER. Bei Var hingegen ist Unabhängigkeit nötig (sonst Cov-Term). Klausur-Klassiker zur Unterscheidung.
Typ: Wahr/Falsch
Zuordnungen:
Erklärung: Klausur-Pflichtwissen. Achtung Exponential: E = 1/λ (manchmal andere Parametrisierung mit λ als Rate vs. Mittelwert). Kontextprüfen!
Typ: Zuordnung
Lösungen pro Lücke:
Erklärung: Var(X) = E(X²) − [E(X)]². Reihenfolge wichtig: erst Quadrieren dann erwarten vs. erst erwarten dann quadrieren. Klausur-Fallstrick.
Typ: Lückentext
Klausurfragen mit Lösungen (6)
Antwort: 46.67 (Toleranz ±0.5)
Erklärung: Var(−4X+2) = (−4)² · Var(X) = 16 · 35/12 = 560/12 ≈ 46,67. Wichtig: das Minus-Zeichen verschwindet beim Quadrieren — Var ist immer ≥ 0.
Typ: Zahlen-Eingabe
Antwort: Poisson
Erklärung: Bei Poisson(λ) gilt E(X) = Var(X) = λ. Das ist sogar das Erkennungsmerkmal. Bei anderen Verteilungen sind sie meist verschieden.
Antwort: 5.83 (Toleranz ±0.05)
Erklärung: Bei Unabhängigkeit Var addiert: Var(X+Y) = 35/12 + 35/12 = 70/12 ≈ 5,83. Plus E(X+Y) = 7. Klausur-Klassiker für 2 Würfel.
Typ: Zahlen-Eingabe
Antwort: Wahr
Erklärung: Korrekt. Var(X+Y) = Var(X) + Var(Y) + 2·Cov(X,Y). Bei positiver Kovarianz ist die Summe streuender als unabhängige Beiträge — die ZVs bewegen sich gemeinsam in dieselbe Richtung.
Typ: Wahr/Falsch
Richtige Reihenfolge:
Erklärung: Standard-Workflow: Verteilung erkennen → E + Var notieren → Skalierung quadrieren → Multiplizieren. Konstanten−3 hat keinen Effekt auf Var.
Typ: Reihenfolge
Richtige Antworten: E(aX + b) = a·E(X) + b; E(X+Y) = E(X) + E(Y) immer; Var ist immer ≥ 0; σ(X) = √Var(X)
Erklärung: Korrekt: E linear, E-Summen immer, Var≥0, σ-Definition. Falsch: Var(aX+b) = a²·Var(X), b verschwindet; Var(X+Y) Summen-Regel braucht Unabhängigkeit (sonst Cov-Term).
Typ: Multi-Select