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  • Einführung
  • Die Idee in einem Satz
  • Die 3 STP-Schritte
  • Tool: Positionierungs-Diagramm
  • Positionierungs-Statement
  • STP vs. Marketing-Mix
  • Differenzierung vs. Positionierung
  • Repositionierung
  • Klausur-Faustregeln
  • Häufige Stolpersteine
ThemenBusiness AnalyticsMarktsegmentierung & Positionierung (STP)
Business Analytics·4Lerneinheiten·20min·Stand17.07.2026

Marktsegmentierung & Positionierung (STP).

Du kannst nicht für alle das Beste sein, also wähle einen Markt-Ausschnitt und werde dort die beste Wahl. Das ist die STP-Logik: Segmentation, Targeting, Positioning, der strategische Marketing-Klassiker schlechthin. Klausur-Pflicht in 14/17 WInf-BWL-Studiengängen.

STP-Strategie: Teile den Markt in Segmente (Segmentation), wähle ein oder mehrere Ziel-Segmente (Targeting), positioniere dich klar gegen Konkurrenten (Positioning).

S, Segmentation

Marktsegmentierung: Aufteilung des Gesamtmarkts in homogene Käufer-Gruppen mit gemeinsamen Bedürfnissen oder Eigenschaften.

Kriterien für Konsumgüter (B2C):

KategorieBeispiele
DemografischAlter, Geschlecht, Einkommen, Beruf, Bildung, Familienstand
GeografischLand, Region, Stadt vs. Land, Klima
PsychografischLifestyle, Werte, Persönlichkeit, Sinus-Milieus
VerhaltensNutzungs-Intensität, Markentreue, Anlass (Geschenk vs. Selbst), Preis-Sensitivität

Kriterien für B2B:

  • Unternehmensgröße (KMU, Mittelstand, Großkonzerne)
  • Branche
  • Bestellverhalten (zentral vs. dezentral)
  • Geografie

T, Targeting

Targeting: Auswahl der attraktivsten Segmente für die Marketing-Bearbeitung.

3 Targeting-Strategien:

  1. Undifferenziertes Marketing: Ein Produkt für alle (Coca-Cola Classic)
  2. Differenziertes Marketing: Verschiedene Produkte für verschiedene Segmente (BMW: 1er, 3er, 5er, 7er, X-Modelle)
  3. Konzentriertes Marketing: Ein spezifisches Segment intensiv bearbeiten (Rolex: Premium-Uhren)

Welches Segment wählen? Bewertung mit 5 Kriterien:

  • Größe (genug Käufer?)
  • Wachstum (zukünftiger Trend?)
  • Profitabilität (kaufkräftig?)
  • Erreichbarkeit (kommen wir an sie ran?)
  • Wettbewerb (wie hart umkämpft?)

P, Positioning

Positionierung: Bewusste Gestaltung des Angebots so, dass es im Kopf der Zielgruppe einen distinkten, wertvollen Platz einnimmt.

Positionierungs-Strategien:

StrategieBeispiel
ProdukteigenschaftVolvo = Sicherheit
NutzenFedEx = "wenn's wirklich heute Nacht ankommen muss"
AnwenderDr. Best = Zahnärzte als Empfehlende
AnwendungEnergy Drink = "vor dem Sport"
Konkurrenz"Wir sind die Avis", Anti-Hertz-Positionierung
Produktklasse"Ein 7Up, die unfortgune Cola-Alternative"
Preis-LeistungAldi = "guter Preis, gute Qualität"

Klassische 2D-Karte mit zwei Achsen (z.B. Preis vs. Qualität, Casual vs. Premium). Marken werden als Punkte eingezeichnet. Lücken im Diagramm = Markt-Gelegenheiten.

Beispiel Autos:

  • X-Achse: Preis (niedrig ↔ hoch)
  • Y-Achse: Sportlichkeit (komfortabel ↔ sportlich)
  • BMW = hoch+sportlich, Mercedes = hoch+komfortabel, Dacia = niedrig+komfortabel

Klassisches Format (für interne Klarheit):

"Für [Zielgruppe], die [Bedürfnis hat], ist [Marke] die [Produkt-Kategorie], die [Hauptnutzen bietet], weil [Begründung]."

Beispiel Spotify: "Für Musik-Liebhaber, die unbegrenzten Zugriff auf alle Songs wollen, ist Spotify der Streaming-Dienst, der personalisiertes Hören mit globalem Katalog kombiniert, weil Algorithmen aus 100 Millionen Songs deine Favoriten finden."

STP (Strategie)4P (Operativ)
FrageWo spielen wir?Wie spielen wir?
Zeithorizontlangfristigmittelfristig
EntscheidungMarkt-Auswahl + PositionierungProdukt-, Preis-, Distribution-, Promotion-Wahl
Ableitungbestimmt das Wer/Wo/Wofürwird AUS STP abgeleitet

Faustregel: Erst STP entscheiden, dann passenden 4P-Mix. Sonst Marketing ohne Richtung.

  • Differenzierung: Wie macht sich das Produkt FAKTISCH unterscheiden? (Features, Qualität, Service)
  • Positionierung: Wie wird das Produkt im KOPF des Kunden wahrgenommen?

Idealfall: faktische Differenzierung passt zur kommunizierten Positionierung. Bei Auseinanderfallen: Glaubwürdigkeits-Krise (z.B. Werbung "Premium", Erfahrung "Mittelmaß").

Wenn die Positionierung schwächelt: Repositioning, bewusste Änderung der Marken-Wahrnehmung.

Beispiel: Skoda war "billig osteuropäisch" → durch VW-Übernahme + bessere Modelle Repositioning auf "smart Premium-light".

1. STP-Reihenfolge: Segmentation → Targeting → Positioning. Jede Stufe baut auf der vorherigen.

2. Segmentierungs-Kriterien: Demografisch, Geografisch, Psychografisch, Verhalten (DGPV).

3. 3 Targeting-Strategien: Undifferenziert, Differenziert, Konzentriert.

4. Positionierung im KOPF des Kunden, nicht in der Realität. Wahrnehmung zählt.

5. STP bevor 4P-Mix. Mix ist die Operationalisierung der STP-Strategie.

1. Segmentierung mit Targeting verwechseln. Segmentierung = TEILEN. Targeting = AUSWÄHLEN. Zwei verschiedene Schritte.

2. Positionierung als faktische Eigenschaft annehmen. Positionierung ist WAHRNEHMUNG. Volvo IST nicht das sicherste Auto in Tests, wird aber so wahrgenommen.

3. Zu viele Segmente bearbeiten. Konzentriertes Marketing kann profitabler sein als breit. Klausur-Frage oft: "Sollte X mehr/weniger Segmente bedienen?"

4. Positionierungs-Statement vergessen. Ohne Statement: jeder im Marketing-Team hat eigene Vorstellung der Marke. Pflicht-Übung.

5. STP einmal definieren und nie ändern. Märkte ändern sich → Repositioning ist normal. Skoda-Beispiel.

Klassisches 2D-Positionierungs-Diagramm für deutsche Auto-Marken:

  • X-Achse: Preis (niedrig ↔ hoch)
  • Y-Achse: Sportlichkeit (komfortabel ↔ sportlich)

Sieh, wo Marken sitzen und wo freie Markt-Lücken existieren, die nächste Marken-Gelegenheit.

Lade Visualisierung...

Klausur-Tipp: Bei Positionierungs-Diagramm-Aufgaben, die LÜCKEN sind so wichtig wie die Marken-Punkte. Eine leere Region zeigt eine potentielle Markt-Lücke. Frage immer: "Warum ist da nichts? Markt zu klein? Konkurrenz zu stark? Oder echte Gelegenheit?"

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Inhalt dieser Übersicht

  1. Erklärung(Erklärung)
  2. Interaktiv verstehen(Visualisierung / Interaktiv)
  3. Praxis-Übung(Quiz / Klausurfragen)
  4. Klausur-Quiz(Quiz / Klausurfragen)
Teil 1·Erklärung

Erklärung

Du kannst nicht für alle das Beste sein, also wähle einen Markt-Ausschnitt und werde dort die beste Wahl. Das ist die STP-Logik: Segmentation, Targeting, Positioning, der strategische Marketing-Klassiker schlechthin. Klausur-Pflicht in 14/17 WInf-BWL-Studiengängen.

Die Idee in einem Satz

STP-Strategie: Teile den Markt in Segmente (Segmentation), wähle ein oder mehrere Ziel-Segmente (Targeting), positioniere dich klar gegen Konkurrenten (Positioning).

Die 3 STP-Schritte

S, Segmentation

Marktsegmentierung: Aufteilung des Gesamtmarkts in homogene Käufer-Gruppen mit gemeinsamen Bedürfnissen oder Eigenschaften.

Kriterien für Konsumgüter (B2C):

KategorieBeispiele
DemografischAlter, Geschlecht, Einkommen, Beruf, Bildung, Familienstand
GeografischLand, Region, Stadt vs. Land, Klima
PsychografischLifestyle, Werte, Persönlichkeit, Sinus-Milieus
VerhaltensNutzungs-Intensität, Markentreue, Anlass (Geschenk vs. Selbst), Preis-Sensitivität

Kriterien für B2B:

  • Unternehmensgröße (KMU, Mittelstand, Großkonzerne)
  • Branche
  • Bestellverhalten (zentral vs. dezentral)
  • Geografie
T, Targeting

Targeting: Auswahl der attraktivsten Segmente für die Marketing-Bearbeitung.

3 Targeting-Strategien:

  1. Undifferenziertes Marketing: Ein Produkt für alle (Coca-Cola Classic)
  2. Differenziertes Marketing: Verschiedene Produkte für verschiedene Segmente (BMW: 1er, 3er, 5er, 7er, X-Modelle)
  3. Konzentriertes Marketing: Ein spezifisches Segment intensiv bearbeiten (Rolex: Premium-Uhren)

Welches Segment wählen? Bewertung mit 5 Kriterien:

  • Größe (genug Käufer?)
  • Wachstum (zukünftiger Trend?)
  • Profitabilität (kaufkräftig?)
  • Erreichbarkeit (kommen wir an sie ran?)
  • Wettbewerb (wie hart umkämpft?)
P, Positioning

Positionierung: Bewusste Gestaltung des Angebots so, dass es im Kopf der Zielgruppe einen distinkten, wertvollen Platz einnimmt.

Positionierungs-Strategien:

StrategieBeispiel
ProdukteigenschaftVolvo = Sicherheit
NutzenFedEx = "wenn's wirklich heute Nacht ankommen muss"
AnwenderDr. Best = Zahnärzte als Empfehlende
AnwendungEnergy Drink = "vor dem Sport"
Konkurrenz"Wir sind die Avis", Anti-Hertz-Positionierung
Produktklasse"Ein 7Up, die unfortgune Cola-Alternative"
Preis-LeistungAldi = "guter Preis, gute Qualität"

Tool: Positionierungs-Diagramm

Klassische 2D-Karte mit zwei Achsen (z.B. Preis vs. Qualität, Casual vs. Premium). Marken werden als Punkte eingezeichnet. Lücken im Diagramm = Markt-Gelegenheiten.

Beispiel Autos:

  • X-Achse: Preis (niedrig ↔ hoch)
  • Y-Achse: Sportlichkeit (komfortabel ↔ sportlich)
  • BMW = hoch+sportlich, Mercedes = hoch+komfortabel, Dacia = niedrig+komfortabel

Positionierungs-Statement

Klassisches Format (für interne Klarheit):

"Für [Zielgruppe], die [Bedürfnis hat], ist [Marke] die [Produkt-Kategorie], die [Hauptnutzen bietet], weil [Begründung]."

Beispiel Spotify: "Für Musik-Liebhaber, die unbegrenzten Zugriff auf alle Songs wollen, ist Spotify der Streaming-Dienst, der personalisiertes Hören mit globalem Katalog kombiniert, weil Algorithmen aus 100 Millionen Songs deine Favoriten finden."

STP vs. Marketing-Mix

STP (Strategie)4P (Operativ)
FrageWo spielen wir?Wie spielen wir?
Zeithorizontlangfristigmittelfristig
EntscheidungMarkt-Auswahl + PositionierungProdukt-, Preis-, Distribution-, Promotion-Wahl
Ableitungbestimmt das Wer/Wo/Wofürwird AUS STP abgeleitet

Faustregel: Erst STP entscheiden, dann passenden 4P-Mix. Sonst Marketing ohne Richtung.

Differenzierung vs. Positionierung

  • Differenzierung: Wie macht sich das Produkt FAKTISCH unterscheiden? (Features, Qualität, Service)
  • Positionierung: Wie wird das Produkt im KOPF des Kunden wahrgenommen?

Idealfall: faktische Differenzierung passt zur kommunizierten Positionierung. Bei Auseinanderfallen: Glaubwürdigkeits-Krise (z.B. Werbung "Premium", Erfahrung "Mittelmaß").

Repositionierung

Wenn die Positionierung schwächelt: Repositioning, bewusste Änderung der Marken-Wahrnehmung.

Beispiel: Skoda war "billig osteuropäisch" → durch VW-Übernahme + bessere Modelle Repositioning auf "smart Premium-light".

Klausur-Faustregeln

1. STP-Reihenfolge: Segmentation → Targeting → Positioning. Jede Stufe baut auf der vorherigen.

2. Segmentierungs-Kriterien: Demografisch, Geografisch, Psychografisch, Verhalten (DGPV).

3. 3 Targeting-Strategien: Undifferenziert, Differenziert, Konzentriert.

4. Positionierung im KOPF des Kunden, nicht in der Realität. Wahrnehmung zählt.

5. STP bevor 4P-Mix. Mix ist die Operationalisierung der STP-Strategie.

Häufige Stolpersteine

1. Segmentierung mit Targeting verwechseln. Segmentierung = TEILEN. Targeting = AUSWÄHLEN. Zwei verschiedene Schritte.

2. Positionierung als faktische Eigenschaft annehmen. Positionierung ist WAHRNEHMUNG. Volvo IST nicht das sicherste Auto in Tests, wird aber so wahrgenommen.

3. Zu viele Segmente bearbeiten. Konzentriertes Marketing kann profitabler sein als breit. Klausur-Frage oft: "Sollte X mehr/weniger Segmente bedienen?"

4. Positionierungs-Statement vergessen. Ohne Statement: jeder im Marketing-Team hat eigene Vorstellung der Marke. Pflicht-Übung.

5. STP einmal definieren und nie ändern. Märkte ändern sich → Repositioning ist normal. Skoda-Beispiel.

Teil 2·Visualisierung / Interaktiv

Interaktiv verstehen

Positionierungs-Diagramm, Auto-Markt

Klassisches 2D-Positionierungs-Diagramm für deutsche Auto-Marken:

  • X-Achse: Preis (niedrig ↔ hoch)
  • Y-Achse: Sportlichkeit (komfortabel ↔ sportlich)

Sieh, wo Marken sitzen und wo freie Markt-Lücken existieren, die nächste Marken-Gelegenheit.

Interaktive Visualisierung

Interaktive Komponente: probiere sie im Topic-Player oben aus.

Klausur-Tipp: Bei Positionierungs-Diagramm-Aufgaben, die LÜCKEN sind so wichtig wie die Marken-Punkte. Eine leere Region zeigt eine potentielle Markt-Lücke. Frage immer: "Warum ist da nichts? Markt zu klein? Konkurrenz zu stark? Oder echte Gelegenheit?"

Teil 3·Quiz / Klausurfragen

Praxis-Übung

STP, Praxis-Übung

6 Aufgaben zu Segmentation, Targeting, Positioning.

Klausurfragen mit Lösungen (6)

F1.Was steht STP für?

Antwort: Segmentation, Targeting, Positioning

Erklärung: STP = Segmentation (Markt teilen) → Targeting (Segment wählen) → Positioning (Differenzierung im Kopf der Zielgruppe). Strategischer Marketing-Prozess vor dem operativen Mix.

F2.Welches ist KEIN Segmentierungs-Kriterium?

Antwort: Profitabilität des Unternehmens

Erklärung: Profitabilität ist ein BEWERTUNGS-Kriterium für Targeting (welches Segment wählen?). Segmentierungs-Kriterien sind D-G-P-V (demografisch, geografisch, psychografisch, verhaltens). Faustregel: erst segmentieren, dann bewerten + auswählen.

F3.Differenziertes Marketing bietet verschiedene Produkte für verschiedene Segmente an.

Antwort: Wahr

Erklärung: RICHTIG. Differenziertes Marketing = mehrere Produktvarianten für unterschiedliche Segmente. BMW: 1er für Junge, 3er für Familie, 7er für Premium. Versus undifferenziert (Coca-Cola Classic) oder konzentriert (Rolex auf Premium-Nische).

Typ: Wahr/Falsch

F4.Wo findet Positionierung statt?

Antwort: Im Kopf des Kunden

Erklärung: Positionierung passiert im KOPF des Kunden, Wahrnehmung. Du kannst das beste Produkt der Welt bauen, aber wenn niemand es als 'das beste' wahrnimmt, bist du nicht positioniert. Volvo IST nicht objektiv das sicherste Auto, wird aber so wahrgenommen.

F5.Welche Aussagen über STP sind RICHTIG?

Richtige Antworten: STP-Reihenfolge ist: Segmentation → Targeting → Positioning; Es gibt 3 Targeting-Strategien (undifferenziert, differenziert, konzentriert); Positionierung wird in einem Positionierungs-Statement formuliert; Repositioning ist möglich (Marken können sich ändern)

Erklärung: Richtig: S→T→P, 3 Targeting-Strategien, Statement, Repositioning. Falsch: B2B hat mehrere Kriterien (Größe, Branche, Bestellverhalten, Geografie); STP kommt VOR dem Mix (Strategie vor Operative).

Typ: Multi-Select

F6.Ordne STP-Schritt der Hauptfrage zu:

Zuordnungen:

  • Segmentation → Wie teilen wir den Markt in Gruppen?
  • Targeting → Welche Segmente bearbeiten wir?
  • Positioning → Wie wollen wir wahrgenommen werden?
  • Marketing-Mix → Mit welchen 4P operationalisieren wir?

Erklärung: STP-Logik vor Mix: erst strategische Entscheidungen, dann operativer 4P-Plan. Klausur-Reihenfolge.

Typ: Zuordnung

Teil 4·Quiz / Klausurfragen

Klausur-Quiz

Klausurfragen mit Lösungen (6)

F1.BMW bietet 1er, 3er, 5er, 7er und X-Modelle an. Welche Targeting-Strategie?

Antwort: Differenziertes Marketing

Erklärung: Differenziertes Marketing: verschiedene Produktvarianten für verschiedene Kunden-Segmente. 1er für junge Stadt-Fahrer, 7er für Geschäftsführer. Undifferenziert wäre EIN BMW für alle (so wie Henry Ford 'any color as long as it's black').

F2.Rolex's Marketing-Strategie ist KONZENTRIERT: Premium-Uhren für eine spezifische Zielgruppe statt Vielfalt für viele.

Antwort: Wahr

Erklärung: RICHTIG. Rolex bedient ein KONZENTRIERT die Premium-Uhren-Nische. Macht weniger Modelle, dafür intensive Markenführung in diesem Segment. Gegensatz: Casio (alle Preisstufen, alle Segmente) = differenziert.

Typ: Wahr/Falsch

F3.Sie sehen ein Positionierungs-Diagramm Preis × Sportlichkeit. In der oberen-linken Ecke (niedriger Preis, sportlich) ist eine LÜCKE. Was bedeutet das?

Antwort: Markt-Gelegenheit für ein billiges Sport-Auto (z.B. Suzuki Swift Sport)

Erklärung: Lücken im Positionierungs-Diagramm = potentielle Markt-Gelegenheiten. Billiges Sport-Auto wurde tatsächlich besetzt (Suzuki Swift Sport, früher Honda Civic Type R, Hyundai i30 N). Aber Achtung: Lücke kann auch heißen 'kein Markt' (z.B. Premium-Klopapier, niemand will das).

F4.Sie formulieren ein Positionierungs-Statement für eine vegane Hafermilch-Marke. Welcher Bestandteil fehlt?

Antwort: Marken-Logo

Erklärung: Marken-Logo gehört NICHT ins Positionierungs-Statement (ist Brand-Identity, separat). Standard-Statement: 'Für [Zielgruppe], die [Bedürfnis], ist [Marke] die [Kategorie], die [Hauptnutzen], weil [Begründung].' Logo ist die visuelle Ausführung.

F5.STP-Strategie = {{1}}, {{2}}, {{3}}. {{4}}-Marketing bedeutet ein Produkt für alle. Positionierung findet im {{5}} des Kunden statt.

Lösungen pro Lücke:

  • {{1}}: Segmentation / Segmentierung
  • {{2}}: Targeting
  • {{3}}: Positioning / Positionierung
  • {{4}}: Undifferenziertes / Undifferenziert
  • {{5}}: Kopf

Erklärung: STP-Vokabular. S-T-P-Reihenfolge, Undifferenziertes Marketing, Wahrnehmung im Kopf.

Typ: Lückentext

F6.Sortiere: STP-Prozess + Übergang zum Mix.

Richtige Reihenfolge:

  1. Marktanalyse (welcher Markt?)
  2. Segmentation: Markt in Gruppen teilen
  3. Targeting: attraktive Segmente auswählen
  4. Positioning: differenzierte Wahrnehmung gestalten
  5. Marketing-Mix: 4P operationalisieren

Erklärung: Klassischer Marketing-Strategie-Prozess. Analyse → STP → Mix. Jede Stufe baut auf der vorherigen.

Typ: Reihenfolge

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